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Wie viel verwindet sich ein Pickup-Rahmen?


 
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ReiseRex
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...und hat diesen Thread vor 3 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 17.04.2026 02:34:46    Titel: Wie viel verwindet sich ein Pickup-Rahmen?
 Antworten mit Zitat  

Für mein Wohnkabineneigenbauprojekt auf Basis Isuzu D-Max (1) frage ich mich: Wieviel verwindet sich ein Pickup-Rahmen in einer Verschränkungssituation wirklich?

Es geht mir um Folgendes: Ich möchte eine festaufgebaute Kabine auf den Rahmen setzen, keine abnehmbare. – Üblich ist, dass dabei ein Zwischenrahmen auf den Leiterrahmen des Pickups gesetzt wird, um eventuelle Verwindung des Fahrzeugrahmens von der Wohnkabine fernzuhalten – weil die das vielleicht nicht so mag. Nun sind ja die serienmäßigen Pritschen starr mit dem Rahmen verbunden. Das macht offenbar nichts, denn der Blechkasten ist ja in sich recht verwindungssteif; und wenn er sich DOCH ein bissel verdreht, stört das nicht. – Faktisch wird es sogar so sein, dass die Pritsche den Leiterrahmen stabilisiert – also verhindert (oder jedenfalls verringert), dass sich der verwindet. – Ich neige aber dazu, diesen Zwischenrahmen (wie auch immer der im Detail aussieht) mit Elastizitäten auf dem Leiterrahmen zu befestigen – also so, wie auch das Karosserievorderteil befestigt ist. Ich verspreche mir davon, dass der Zwischenrahmen sich nicht mit verwinden muss, wenn sich der Fahrzeugrahmen kräuselt.
Aber das macht natürlich mehr Arbeit; außerdem kommt damit der Zwischenrahmen und damit die Kabine höher – was ich gern vermeiden würde, denn viel Gesamthöhe ist ja immer nachteilig bis hinderlich. Außerdem tut sich da bei den kleinen Pickups nach dem, was ich "gerüchteweise" gehört habe, bei Weitem nicht so viel wie bei Lkw-Rahmen, wo ja die Verwindung beträchtlich und sogar gewünscht ist (auch wenn's kein Unimog ist) ...
Deshalb frage ich mich, ob ich den Aufwand nicht sparen kann - und den Rahmen starr befestige. – So ist das nach dem, was ich so rausgefunden habe, ja bei den käuflichen Festaufbaukabinen üblicherweise auch gemacht. (Manche Aufbauhersteller, zum Beispiel Woelke, verkleben die Kabine sogar fest mit dem Pickup-Fahrerhaus, so dass sich da gar nichts mehr bewegen kann. Allerdings weiß ich nicht, wie Woelke die Kabine auf den hinteren Rahmen schraubt - auch mit Gummi, wie das Häuschen, oder starr.)

Daher die Frage: Hat schon mal jemand wirklich rausgefunden (im Sinn von ausprobiert und nachgemessen), wieviel sich da wirklich tut? – Klar kann ich einfach mal diagonal auf zwei Rampen fahren. Aber da sieht man nicht wirklich etwas, wenn die Pritsche draufgeschraubt ist. Bei demontierter Pritsche sieht man auch nichts, weil der Bezug fehlt. Außerdem ist es da schwierig, Last auf die Fuhre zu bringen - was aber zweckmäßig ist, weil sich mit Beladung natürlich mehr tun wird.

Aber vielleicht hat' ja mal jemand hier mit "halb demontierter" Pritsche probiert, also mit einer, die zB nur an den vordersten zwei Schrauben noch befestigt ist, die hinteren aber schon draußen sind. (Das wäre so meine Idee zur Vorgehensweise; aber wenn's schon mal jemand gemacht hat, kann ich's mir sparen und somit meine angeborene Faulheit unterstützen ... )

Insofern: bitte melden, auch wenn's kein D-Max ist ... Danke!

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BeitragVerfasst am: 17.04.2026 08:02:36    Titel:
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Servus,

VW hat Aufbaurichtlinien, die kann man evtl. in Teilen auf deinen Wagen übertragen:
https://storage.customized-solution.com/csp-public/content/Technische-Informationen/Amarok/Aufbaurichtlinie-Der-Amarok-DE-42-202... [Link automatisch gekürzt]

Gelesen hab ich die Richtlinien selber nicht, kann daher auch nichts sagen ob sie für dich hilfreich sind.

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Scap
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BeitragVerfasst am: 17.04.2026 09:42:48    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Zu deiner Frage, Reisetommy - das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden.

Es gibt PU-Leiterrahmen, die realiv steif sind. Da gehören Toyota und Isuzu dazu.

Und es gibt PU-Leiterrahmen, die sind so "elastisch", dass eine Bratwurst auf Senf dagegen wie eine Eisenbahnschiene wirkt. Der schlimmste Kandidat dafür ist Mitsubishi.

Festgestellt wurde das bei fahrdynamischen Tests. Dazu gibt es auch Fotos und sogar Videos, die jedoch leider nicht öffentlich sind.
Die Beladung/Belastung der Fahrzeuge entsprach den max. Achslasten und dem zGg des jeweiligen Fahrzeugs.

Die steifen Kandidaten zeigten die üblichen Seitenneigungen und hoben im Grenzbereich ab und an minimal das kurveninnere Hinterrad.
Der weichste Kandidat erschreckte durch ein kurveninneres Anheben (um gute 20 - 25 cm) des Vorderrades, was auch den Testfahrer einigermassen aus dem Gleichgewicht brachte.

Was das für die Dauerhaftigkeit des Rahmens bedeutet kannst du dir wohl selbst vorstellen. Für eine Kabine ist das natürlich ein komplettes KO.

Alle Fahrzeuge sind Modelle ab 2015.

Nachdem der Isuzu zu den steiferen Kandidaten gehört, sehe ich keine wesentlichen Probleme für eine Festkabine. Ich würde die normalen Gummilager nehmen und gut.


@Offroad Ranger
Inwieweit Aufbaurichtlinien deutscher Hersteller auf asiatische Hersteller anwendbar sind, entzieht sich miner Kenntnis. Ich wäre mitdiesbezüglichen Tips eher zurückhaltend.


ABER - es wurden in den letzten Jahren sowohl für den Amarok (vor der Ford-Kooperation) im Heckbereich als auch für den D-Max im Mittelbereich Rahmenverlängerungen freigegeben.
Diese Freigaben erfolgten in DE und nach deutschen Prüfrichtlinien.

So unterschiedlich die Konzepte sein mögen, zeigen sie jedoch gemeinsam eines - die entsprechenden Leiterrahmen verfügen über eine sehr gute Grundfestig- und Steifigkeit. Die wird nämlich bei den diesbezüglichen Prüfungen vorher ermittelt.

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ReiseRex
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BeitragVerfasst am: 17.04.2026 12:09:27    Titel:
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OffRoad-Ranger hat folgendes geschrieben:
Servus,

VW hat Aufbaurichtlinien, die kann man evtl. in Teilen auf deinen Wagen übertragen:
https://storage.customized-solution.com/csp-public/content/Technische-Informationen/Amarok/Aufbaurichtlinie-Der-Amarok-DE-42-202... [Link automatisch gekürzt]

Gelesen hab ich die Richtlinien selber nicht, kann daher auch nichts sagen ob sie für dich hilfreich sind.


Danke Dir, Werner. – Ja, Aufbaurichtlinien sollte es für meinen Isuzu auch geben bzw. gegeben haben; die Dinger wurden ja gerne mal professionell umgebaut, beispielsweise zu diesen lustigen Abschleppern mit Kurzheck und Hubbrille. Das Problem ist, dass man die von der ersten Generation nicht mehr bekommt. Sicher schlummern die noch in irgendwelchen Archiven, aber niemand weiß davon.
Die verlinkten Ranger/Amarok-Richtlinien habe ich mal grob durchgelesen. Da steht zwar allerlei Interessantes drin, vieles mit generellem Charakter, vieles auch typspezifisch. Aber das Problem der Rahmenverwindung wird nicht einmal am Rande erwähnt. – Bei Aufbauten ist vorgesehen, dass dieser generell starr auf den Fahrzeugrahmen geschraubt wird; es sind auch die dafür zu verwendenden Schrauben (6 Stück M12 in 8.8er Güte) angegeben. Über Maßnahmen, die den Hilfrahmen plus Aufbau vom Fahrzeugrahmen torsionsentkoppeln, habe ich nichts gefunden. Offenbar geht man davon aus, dass sich der Rahmen bei einem P'up einfach nicht zu verwinden hat. (Oder wenn, dann nur vorne ...)

Wobei ich das so sehe: Der Fahrzeughersteller ist primär daran interessiert, dass seinem Basisfahrzeug nichts passiert. Was mit dem Aufbau passiert, ist ihm erstmal egal. Deshalb begrüßt er natürlich, wenn der Aufbauhersteller da ein solides Gestell fest mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt und ihn damit ja verstärkt. Hingegen kann es, wenn man mit Elastizitäten arbeitet, dazu kommen, dass die einzelnen Konsolen unterschiedlich belastet werden – und dabei womöglich überlastet werden. Bisschen weit her geholt vielleicht, aber denkbar.
Naja, eben deshalb hätte ich hier gerne etwas "Butter bei die Fische", wie man weiter nördlich zu sagen pflegt. Heißt: ich möchte halt gern wissen, wovon wir da überhaupt reden ... Muss ich wohl selber mal experimentieren ... Unsicher

Tja, schade.

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Kini
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BeitragVerfasst am: 18.04.2026 07:50:26    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Hast Du mal versucht, direkt bei Isuzu nachzufragen?

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die manchmal gern gewillt sind, bei sowas zu helfen.

Kini

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