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Alltagsauto mit Overlander Fähigkeiten Kaufberatung
Idealerweise mit Heckträger

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tschumadan
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...und hat diesen Thread vor 12 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 03.07.2026 19:47:45    Titel: Alltagsauto mit Overlander Fähigkeiten Kaufberatung
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Hi zusammen,
ich habe mal eine etwas spezielle Anforderung und suche nach dem richtigen Fahrzeug dafür.
Im Bereich 4x4 bin ich neu, daher ist alles noch etwas unübersichtlich.

Ich begleite oft Offroad Events beruflich, bisher aber immer mit dem Motorrad, das mit einem Anhänger am Kombi transportiert wurde.
Mittlerweile bin ich so oft unterwegs, dass mich der Hänger nervt, und ich das Motorrad gerne direkt am Fahrzeug haben will.
Van oder Pickup sagen mir nicht zu.

Also muss es wohl ein rahmen-montierter Träger sein, und den passenden Rahmen gibt es nur an Geländewagen.
Daher suche ich gerade nach einem. Der Träger sollte bis 200kg halten können. Auswirkungen auf Achslast / Zuladung sind mir bewusst.

Folgende Anforderungen:
- Alltagstauglich (Klimaanlage, wenn möglich grüne Plakette da mein einziges Fahrzeug)
- Allrad zuschaltbar
- AHK
- 4/5-Türer
- Dachlast soll Dachzelt zulassen
- Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Ersatzteilverfügbarkeit. Ich traue mir durchaus zu einiges selbst zu schrauben
- Bin offen für beides, Diesel und Benzin

Optik und Km-Stand sind mir auch egal, solange der technische Zustand passt.
Mochte bis jetzt Motorräder und PKWs der frühen 2000er am besten, für mich der beste Mix aus allen Features die ich brauche, und trotzdem noch simpel und selbst reparierbar.

Meine bisherige Recherche ergab:
- Nissan Patrol Y61 (GR, ~1998–2013)
- Toyota Land Cruiser (J120 2003–09 / J150 2009–23)
- Mitsubishi Pajero V60 / V80 / Sport
- Nissan Terrano II

Welche Baujahre / Motoren sind hier besonders zu empfehlen? Gibt es weitere Modelle, die ich mir anschauen sollte?
Zb Opel Monterey, Subaru Forester...?

Budget: Würde ungerne mehr als 15k ausgeben.

Danke euch schon mal! :)
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Haschek
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Fahrzeuge
1. Opel Monterey 3.1 TD
BeitragVerfasst am: 03.07.2026 21:13:01    Titel:
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Hast Du denn schon einen Heckträger im Auge?

_________________
Teile dieser Nachricht wurden mit Geheimtinte geschrieben. Sie können sie sichtbar machen, indem Sie sie über eine Kerzenflamme halten oder für kurze Zeit in der Mikrowelle erwärmen.
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Scap
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BeitragVerfasst am: 03.07.2026 23:34:09    Titel:
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Du suchst die eierlegende Wollmilchsau, die auch noch Brötchen backen und Kaffee kochen kann.

Gibbet nich.

_________________
Warum einfach wenn es umständlich auch geht?
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Team-Wildsau
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Fahrzeuge
1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
BeitragVerfasst am: 04.07.2026 07:30:35    Titel:
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Schon mal beim deinem TÜV nachgefragt?
Der Heckträger hört sich nach Eigenbau an, was auch in Deutschland machbar ist. Erstaunlicher weise.
Die haben mit Sicherheit eine eigene Meinung.
Wenn es keine Rolle spielt, bist du weltweit mit dem Toyota recht gut aufgestellt.
Patrol bedeutet oft Restaurierung!
Rost, Rost und noch mehr Rost!
Aber extrem zuverlässig und stabil gebaut!

_________________
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Liebling
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Mit dabei seit Anfang 2016
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BeitragVerfasst am: 04.07.2026 08:13:57    Titel:
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Der Terrano sollte ähnlich zuverlässig sein wie der Patrol aber auch ähnlich viel Rost haben.

Dafür ist der Terrano wesentlich günstiger.

Der LandCruiser ist am teuersten - und wenn nicht, hat er noch viel mehr Rost als die Nissans.
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Scap
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BeitragVerfasst am: 04.07.2026 08:51:24    Titel: Re: Alltagsauto mit Overlander Fähigkeiten Kaufberatung
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tschumadan hat folgendes geschrieben:
Hi zusammen,

...

Also muss es wohl ein rahmen-montierter Träger sein, und den passenden Rahmen gibt es nur an Geländewagen.
Daher suche ich gerade nach einem. Der Träger sollte bis 200kg halten können. Auswirkungen auf Achslast / Zuladung sind mir bewusst.

Folgende Anforderungen:
- Alltagstauglich (Klimaanlage, wenn möglich grüne Plakette da mein einziges Fahrzeug) Supi
- Allrad zuschaltbar
- AHK
- 4/5-Türer
- Dachlast soll Dachzelt zulassen
- Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und Ersatzteilverfügbarkeit. Ich traue mir durchaus zu einiges selbst zu schrauben
- Bin offen für beides, Diesel und Benzin

Optik und Km-Stand sind mir auch egal, solange der technische Zustand passt.
Mochte bis jetzt Motorräder und PKWs der frühen 2000er am besten, für mich der beste Mix aus allen Features die ich brauche, und trotzdem noch simpel und selbst reparierbar.

Meine bisherige Recherche ergab:
- Nissan Patrol Y61 (GR, ~1998–2013)
- Toyota Land Cruiser (J120 2003–09 / J150 2009–23)
- Mitsubishi Pajero V60 / V80 / Sport
- Nissan Terrano II

Welche Baujahre / Motoren sind hier besonders zu empfehlen? Gibt es weitere Modelle, die ich mir anschauen sollte?
Zb Opel Monterey, Subaru Forester...?

Budget: Würde ungerne mehr als 15k ausgeben.

Danke euch schon mal! :)


Kannst ja mal nach einen 4x4 suchen, der 200 kg Stützlast auf der AHK verträgt.

Die von dir Genannten tun das definitiv nicht. Ausserdem gibt es keine Schraubenfedern für diese Modelle, die solch eine Heckbelastung aufnehmen.

Da bleiben nur PUs übrig, für die es entsprechende Fahrwerkssätze gibt, denn Blattfedern kann man entsprechend verstärken.

_________________
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siggi109
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Fahrzeuge
1. LAND ROVER 109D 2,5
2. FIAT SEICENTO
3. E-BIKE
BeitragVerfasst am: 04.07.2026 10:24:00    Titel:
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man muss aber auch drann denken das es mit heckträger
keine AHK mehr gibt weil die stützlast hin ist !

_________________
SIGGI109

NUR EIN DOOFER RAMMT NEN ROVER

LAND ROVER S III






mein teiledealer ?? natürlich
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Metalmux
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Fahrzeuge
1. Mitsubishi Pajero Sport '97 '99 '04 '06
2. Nissan Patrol Y61
3. Mitsubishi Pajero V46
BeitragVerfasst am: 04.07.2026 11:01:43    Titel:
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Ich würd sagen Pajero Sport und Terrano 2 sind generell zu klein für das was du vorhast, auch wenn ich diese Midsize-Geländewagen heiss liebe.

100er Landcruiser wär sicher auch interessant, du scheinst ja keinen extremen Geländewagen zu brauchen.
Sonst Pickup und das Motorrad auf die Ladefläche, Dachzelt auf die Kabine oder B-Rack?

Alles in Allem bei deinem Budget ist das Vorhaben aber vollkommen unrealistisch.
Ein Fullsize Geländewagen wie LC oder Y61 in brauchbarem Zustand sprengt dein Budget bereits ohne irgendeinen Umbau oder Träger.
Man findet viele günstigere Inserate, aber das sind zu 99,9% Leichen. Sprech da aus (zu viel) Erfahrung. Da ist es nicht getan mit bereit sein, ein bisschen selbst zu schrauben. Hau mich, ich bin der Frühling

Bist du dir über den Rattenschwanz an Aufwand im Klaren, den so ein Eigenbau Heckträger mit sich zieht wenn man das korrekt und legal macht? Fahrwerk, Auflastung, TÜV, etc.
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Team-Wildsau
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Fahrzeuge
1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
BeitragVerfasst am: 04.07.2026 14:37:10    Titel:
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Man weis ja auch noch nicht, ober bereit ist zu schrauben oder was er alles selbst leisten kann.
Die zulässige Hecklast lasse ich hier einfach mal offen.
Klar ist, das die von der Zuladung abgezogen wird!
Und die ist bei vielen schon arg knapp bemessen.
Meine AHK ist z.B. Eigenbau.
Muss man einmal zeichnen und fem berechnen lassen.
Das öffnet für eine AHK mit Aufnahme für einen Träger die Tür.
Bei 200Kg muss man allerdings auch das Rahmenheck mit berechnen und man hält für den Umbau auch den Kopf hin, da dein Name als Hersteller eingetragen wird!
Ich finde 200Kg am Rahmenheck ist eine Ansage!
Gerade wenn es um dynamische Lasten geht.
Dann stelle ich mir noch die üblichen Rostschäden im Heckbereich vor und schon wird mir schlecht!
Ich würde mir noch mal Gedanken über die Basis machen, ob das wirklich der richtige Weg ist oder ob ein Allrad LKW da nicht besser passt!

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 04.07.2026 14:55:37    Titel:
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Warum überhaupt 200 kg?

Meine XR 600 wiegt 120 kg, etwas moderneres mit Batterie und Kickstarter gibt es auch unter 150 kg.

Die 2-Takter wiegen teilweise unter 100 kg - jedenfalls nicht viel über 100 kg.
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 04.07.2026 17:55:14    Titel:
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....Batterie und E-Starter meinte ich natürlich....
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marcboessem
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BeitragVerfasst am: 05.07.2026 11:12:28    Titel:
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Vergiss es, aber gründlich, 200Kg die in ein Schlagloch ein und wieder ausfedern, bei dem Hebel, herzlichen Glückwunsch. Ist wie bei nem 200 PS Fendt mit 8 Schar Pflug. Dir reisst hinten der Rahmen, Du kannst die Karre nicht mehr lenken, die Federung hinten geht auf Block und letztendlich hält der Träger selber das auch nicht aus. Was willst Du für Federn und Dämpfer hinten einbauen? KAT1? Bei enm G, mit wenig Überhang und stabilem Rahmen, auf der Strasse ja, im Gelände, niemals.
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tschumadan
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...und hat diesen Thread vor 12 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 05.07.2026 12:48:24    Titel:
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Danke erstmal für die vielen Rückmeldungen! Schön dass es noch so lebendige Foren gibt.

Ich versuch mal auf alles einzugehen und genauer zu beschreiben, was ich vorhabe.

Von einem Eigenbau für den Träger würde ich absehen. Es gibt fertige, zb:
https://www.allround-hecktraeger.de/cate/motorradtraeger
https://werxxfahrer.de/projects/trialporter-3-0/

Denke mein nächster Schritt ist diese Hersteller anzuschreiben und zu fragen, an welchen Modellen sie die schon erfolgreich montiert haben. Und welche Modifikation ggf. am Fahrwerk nötig ist.
200kg sollen es sein, da mein aktuelles Rallybike 150kg wiegt. Und ich gerne etwas Puffer hätte.

Der Träger wird hauptsächlich auf der Straße und vielleicht Schotterwegen eingesetzt. Nicht im schweren Gelände. Das schwere Gelände fahre ich dann mit dem Motorrad. Vielleicht auch mal mit dem Auto, aber dann kommt vorher der Träger ab.

Theoretisch bräuchte ich keinen Geländewagen, aber das sind nunmal die einzigen PKW mit einem passenden Rahmen für die Trägermontage.
PickUp und Van möchte ich nicht, weils mein einziges Fahrzeug bleiben soll. Da ist mir der Kompromiss in Alltagstauglichkeit für den Rest des Jahres zu groß.

Was schrauben angeht: Ich habe viel Schraubererfahrung an Motorrädern, bis hin zur komplettem Motorrevision. Technisches Grundverständnis und Werkzeug hab ich also. An meinem PKW mache ich auch viel selbst, was kein teures Spezialwerkzeug verlangt. Nur an Geländewagen hab ich noch nicht geschraunt.
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 05.07.2026 15:23:20    Titel:
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Geländewagen lassen sich gut beschrauben; solide Technik und viel Platz.

Das Problem bei deiner Preisklasse ist eher der Rost - und eventuelle Vorgänger, die das Auto verschlimmbessert haben.

Auf einigermaßen ebenen Fahrbahnen sollte das auch mit dem Gewicht kein Problem sein. Mein Terrano-Anhängekupplungsbock wiegt bestimmt 35 kg und ich meine, das steht dann noch etwas von Stützlasten bis 150 kg drauf.

Max. Stützlast laut Nissan ist auf jeden Fall etwas dreistelliges - und bei Patrol und LandCruiser bestimmt nicht weniger.
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marcboessem
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BeitragVerfasst am: 05.07.2026 15:47:20    Titel:
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Der Schwerpunkt der 200+ Kg sitzt mind. 80 cm höher als der Angreifpunkt des Kupplungskopfes, dazu auch noch mind. 40cm dahinter. Wie schwer muss eigentlich der Träger des Motorrades sein und wo und wie wird der am Rahmen befestigt? S235, 355? Kenntnisse in Statik, dyn. Belastung und wirklich gute Schweisskenntnisse vorhanden? Ich wills ja nicht komplizierter machen als nötig aber das ist einfach zu viel Gewicht. Wenn eh kaum Gelände gefahren wird, ultrakompakter Anhänger, Tandem, Schraubengefedert mit guten Schwingungsdämpfern, MT Bereifung, am besten ohne Bremse.
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