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Mercedes W164 als Nachfolger zum W166
Wenn Abgas(nach)behandlung übertrieben wird…

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Robert Stückle
Robert Grotz
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...und hat diesen Thread vor 6 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 06:36:55    Titel: Mercedes W164 als Nachfolger zum W166
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Hallo zusammen,
leider fehlt mir in den letzten Monaten ein wenig die Zeit, um wieder mehr sinniges zum Forum beizutragen.
Trotzdem gibt es evtl. ein Projekt das jemanden interessieren könnte. Unsicher

Es geht wieder um nen alten Mercedes ML.

Vorgeschichte
Ich fuhr lange einen ML500 W163 mit dem M113 V8.






Diesen habe ich aber aufgrund zuviel Rost und zu wenig Zeit verkauft.
Auch hat mich bissle genervt, daß der W163 keine Mittelsperre oder Hecksperre hatte und einen hohen Drehzahlunterschied zw. den Rädern brauchte, damit das 4ETS eingreift um den guten Sprit in Traktion zu verwandeln. Nee, oder?

Anstelle dessen habe ich mir einen Pajero V80 zugelegt. Grins



Ich war sehr überrascht, daß sich der 3,2l Diesel nahezu den selben Spritverbrauch gönnt wie der 16 Jahre ältere V8 Benziner.
Mit dem 3,5t Kofferanhänger lag ich bei beiden immer zw. 18 und 22l. Es lagen aber 16 Jahre zwischen den beiden Kisten.
Das Allradsystem war gut, der Rest aber nicht ideal (für mich) auf lange Sicht.
Also die Kiste wieder verkauft…. Obskur


Da ich mit dem ML grundsätzlich sehr zufrieden war, ich für den G kein wirklichen Anwendungsfall sowie die Kohle habe, wurde es wieder ein ML. (Der Land Cruiser 200 war damals ebenfalls nicht bezahlbar für mich) traurig

Da der V6 OM642 damals als sooooo ein toller Dieselmotor galt, habe ich mir diesen als ML350 aus 2014 gekauft.
Mit Offroadpaket und dem ganzen Schnickschnack. Bei 105.000€ Listen NP hat der Vorbesitzer fast 50.000€ Wertverlust in nur 4 Jahren gemacht. Erschreckend. Good Job




Mit dem Getriebe war ich extrem zufrieden. Der Motor lief zwar immer irgendwie recht warm und wollte immer viel Diesel haben aber lief mit den 258PS eigentlich ok.
Bis zum Softwareupdate…..(die Zulassungsstelle wollte die Kennzeichen schon abholen) Ich bin der apokalyptische Reiter und komme über Dich

Nach dem Zwangsupdate, war das Auto nicht mehr zu gebrauchen. Innerhalb 5000km war ich achtmal in der Werkstatt. Wegen AdBlue Dreck, DPF und Nox Sensoren. (von wegen Garantie…am Arsch)
Zudem stieg der Verbrauch mit dem Hänger auf 24/100km.
Was für eine Hurenkiste ist das geworden…..
Argsssss Argsssss

Also die Kiste mit fettem Wertverlust wieder verkauft
(…und parallel mir nen TGX 18.400 gekauft)

Zwischendrin musste (für kurzfristige Sachen) immer wieder der Hilux meines Bruders, ein J12 mit dem 2,8er oder der Amarok V6 eines Kumpels herhalten.
Oder das mit Abstand schlechteste zugfahrzeug der Welt, ein HZJ71…wo die 71 (gefühlt) für das Drehmoment in Nm stehen und effektiv nur drei oder max vier Gänge (den Berg runter) zur Verfügung stehen…. Hau mich, ich bin der Frühling









Aber auch da, unter Last sind die 3l R4 oder V6 einfach zu schwach, die (gefühlt) den Diesel mehr zur Kühlung einsetzen und/oder zur DPF Regeneration. Was ist das nur für eine verfickte Drecksscheiße mit den Euro 5 und 6 Dieseln geworden…..?!

Ohne Last ist das immer super.
Aber 3,5t über 2000km bei immer so 90/100 ist einfach nix für die Gurken.

Letztes Beispiel….Stuttgart - Südtirol mit dem Kofferanhänger (nicht ganz voll) 18l bei ultra entspannter Fahrweise, da das Motoröl des Amarok V6 sehr schnell auf die 136°C hochkletterte. Das ZF musste manuell auf den 7. Gang begrenzt werden, da sonst das Öl zu warm wurde.

Auf den ganzen Scheiß hatte ich einfach keine Lust mehr.
Wut

Da stecke ich doch lieber den Rüssel an der Tanke öfters rein, zahle mehr aber muss mein Leben nicht mit sowas vermeidbaren belasten.
Schließlich gibt es ja (inzwischen) bezahlbare Lösungen.

Also hab ich mir dann wieder einen ML gekauft.
Wieder als V8, wieder eine alte Kiste ohne den ganzen Filter und “wir werden alle sterben Müll”.



Leider gibt es das “Offroad Technik Paket” (Untersetzung, Luftfahrwerk, Sperren, Unterfahrschutz) nicht in Kombination mit dem 6,2er M156 Motor.
Somit ist es eben “nur” der 5,5l M273 geworden.

Die Basis des 2010er’s W164 ist eigentlich in Ordnung. Sehr gute Austattung, 110.000€ historischer Listenpreis, sportliche 320tkm, eine nachvollziehbare Historie und bis 290tkm Jährlich bei MB in der Wartung.
Über vier Getriebeölspülungen und fünf Getriebölwechsel habe ich Nachweise und auch wurden alle Servicebesuche bei MB gemacht.

Volles Risiko, angezahlt, Blind gekauft und paar Wochen später abgeholt. YES

Zuhause dann angefangen die Kiste zu zerlegen und angefangen von grob nach fein alles sichtbare zu checken.
Da ich (unfreiwillig) gerne an so alten Gurken schraube und auch schon einige hatte, weiß ich, daß Rost das alles umfassende Thema ist.
Der Oberlehrer spricht, also zuhören! Es gibt nicht, was man nicht auch punkten kann Sehr traurig

Motor/Getriebe…alles easy. Aber nicht der Rost.
Daher mal alles abbauen wo sich darunter etwas verstecken könnte.











Da ich die Kiste länger fahren möchte, hab` ich angefangen das ganze ausführlicher zu machen.
Es wurden viele, also wirklich viele Stunden mit Rost nadeln verbracht.
Bissle Schweller und Bremsankerplatten schweißen und die Kiste dann technisch mal gecheckt, abgerissene Schrauben und Hitzeschutzbleche erneuert.
Viele Teile bestellt und angefangen das übrig gebliebene zu grundieren und bissle farbig zu machen.









Viele ausgerissenen Plastikverkleidungen repariert, Bremssättel gerichtet und Teile gewechselt die die (von MB angedachte) Lebenszeit schon lange überschritten haben.
Neben dem Scheibenwischergestänge muss ein neuer Klimakondensator verbaut werden und ein Fehler in dem System der Mittel- und Hecksperre gesucht werden.
Kleinigkeiten wie die Koppelstangen der Fahrhöhensensoren, Fehler in der Heckklappenbetätigung, fallen in dem Gesamtprojekt nicht stark auf. Heiligenschein

















Die prolligen 21” AMG Felgen tausche ich gegen 19” Felgen und fahre minimal größere Reifen. Leider bekomme ich wegen der großen Bremse keine kleineren Felgen verbaut. Aber die Kiste soll ja nicht priorisiert zum offroadfahren verwendet werden. Normale AT´s oder gröbere Winterreifen sind für meinen Einsatzzweck vollkommen ausreichend.
Ich denke so an 255/60 19 oder 275/55 19 auf einer (zu breiten) 8,5x19 Felge vom GL X164.
Diese haben als Serienreifen 275/55 R19 was in etwa der 255/60 19 entspricht und zur Eintragung geeignet ist.
Leider gibt es nix in 7x19 mit 900kg Tragfähigkeit.

Mit etwa 2cm dezenter Höherlegung passen die Reifen ins Radhaus.








Mein Dachträger/Dachzelt kann ich vom W166 übernehmen. Da müssten die Rhino Rack Aufnahmen passen.

Strom mach ich, wie sonst und inzwischen (bei mir) bewährt, auch wieder über ne einfache (halb-fest verbaute) kleine Ecoflow (Delta 3 Plus mit 1000Wh) mit dem 800W Bidirektionalem Ladegerät direkt an der 95Ah AGM-Hauptbatterie. Des langt sowas von locker bei meinem Reiseprofil.




Eine zweite identische Ecoflow mit zwei Solartaschen und (zwei) Zusatzakku (auch 1000Wh) helfen mir über einen erhöhten Verbrauch und/oder wenn ich mal länger irgendwo bin.
Insgesamt hab ich somit 3kwh (4kwh) ultra flexibel dabei (wenn´s sein muss)



Mal schauen wann es mit dem Projekt weitergeht. Zeitlich ist grad wieder viel los. Pläne zu machen, kann ich mir gerade nicht wirklich leisten.
Im September geht´s zur Five Mountains und mach` diesmal den Beifahrer.
Ich und mein Auto Ein bisschen Lagerfeuerromantik gefällig? Hossa und Prost

Danke für die Aufmerksamkeit.

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Liebe Grüße Robert

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digger50
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 07:56:23    Titel:
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guate Handwerksarbeit von dir!
Aber so eine Rostkistn, hoffentlich nicht schade um deinen Einsatz!
lg manfred
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 08:00:29    Titel:
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Alte Kiste....? Der hat ja schon Plastikstoßstangen.

Schön machst du das.

Bei deinen Verbräuchen kannst du doch auch einen Ami nehmen.
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Robert Stückle
Robert Grotz
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 08:48:54    Titel:
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@ digger, danke.
Das ist noch einer der „guten“ W164…. Es gibt sicherlich bessere. Aber nicht in meinem Budgetbereich. Und auch die „guten“ müssen gerichtet werden.

@Liebling
Danke. Ein „klassischer“ Ami hat noch nie so ganz meinem Lastenheft entsprochen.
Da gibt’s sicherlich gute Kiste, aber die Berührungspunkte reichten nie so ganz.

Der ML oder GL ist für mich eine billige Möglichkeit, wenn die Kohle für einen G500 5,5l oder LC200 5,7l nicht reicht.
Ich war immer ein Fan vom GL. Doch diese sind im Preis so gestiegen, seitdem die Freitags zu mehreren vor Moscheen stehen, dass diese den Preis nicht mehr gerecht sind.

Der Cayenne oder Touareg wäre noch eine Überlegung gewesen. Aber sehr selten die Kombi aus V8 und
Hecksperre.

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_dirk
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1. G500
BeitragVerfasst am: 22.07.2026 10:45:54    Titel:
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Ich hatte auch eine w163 als ML55 und fahre jetzt einen G500 mit M113, den M272 habe ich im CLS das ist ein feiner Motor. Ich fahre alle mit LPG, damit sind dann auch 7000km Urlaube kein Hinderniss. Die Motoren sind alle Gas fest.
Auch die Ersatzteipreise sind im Vergleich wirklich ok. Günstiger kann man so Dickschiffe nicht fahren.

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Robert Stückle
Robert Grotz
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 11:05:57    Titel:
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Hallo Dirk, danke für die Info.
Der M273 nimmt sich weniger Sprit als der M113 bei selber Fahrweise aber 100PS Unterschied.
Das hab ich schon mehrfach getestet.
Den M113k des W163 bin ich nie gefahren. Der soll aber sensationell gewesen sein.

Bei meinem Fahrprofil (5000km /Jahr) juckt mich der Verbrauch nicht wirklich. Zudem fahre ich den Differenzpreis einer Gasanlage inkl. Einbau nie wieder rein. Ich habe ja ein paar Autos und daher verteilen sich die Gesamt km bei mir auf min vier Autos.

Zudem hat Kiste in den letzten 320tkm immer nur das gute Super (Plus) bekommen. Das möchte ich eigentlich nicht mehr ändern.
Den drei Vorbesitzern war es auch egal was die Kiste schluckt. Und mir ist es ebenfalls egal. Ob da jetzt 18 oder 25l durchfließen. Winke Winke

Wenn ich Sprit sparen will, fahr ich Fahrrad oder nimm meinen Golf.
Da fahre ich regelmäßig 1000km am Stück wenn ich will.


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_dirk
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1. G500
BeitragVerfasst am: 22.07.2026 13:07:57    Titel:
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Hi,

der ML55 hatte noch den Sauger mit 5,5L und geänderter Nockenwelle = 347PS, dafür dann nochmal 4 L mehr Sprit. Bin ihn aber auch mit Autotrailer mit 16L gefahren. Zügig waren es dann aber auch 20L

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Robert Stückle
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 13:39:59    Titel:
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Hallo Dirk, interessant. Gab es den M113 mit Kompressor mit etwa 500PS nicht im ML? Ich kenne den nur vom G. Und da soll der super sein.

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Scap
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 17:30:52    Titel:
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Ich verstehe eines nicht ... da gibt es Autos wie zB den guten alten Isuzu D-Max I, die für solche Belastungen wie von dir gefordert, gebaut sind und die nur einen Bruchteil dessen kosten, was du für den ganzen neumodischen Müll verbrannt hast, und die auch rostmässig wirklich gut drauf sind.

Ein bulliger 3Liter-Diesel, kombiniert mit einer traumhaften Automatik, Platz ohne Ende, ein Fahrwerk was mit wenig Aufwand auch hohe Stützlasten verträgt (bei einigen deiner Bilder ist mir schlecht geworden als ich mir die Fahrdynamik vorstellte) und ohne den ganzen Elektronikmist.

Aber das Schrauben kann ja auch Selbstzweck sein. ;-)

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Robert Stückle
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 18:54:08    Titel:
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Hallo, natürlich lassen sich mit 150PS auch Anhänger ziehen. Ich hab das lange genug mit meinem Land Cruiser gemacht.
Es gibt ja genug Leute die mit dem 3,2l vom V80 oder der 3l vom ML350 zufrieden sind.
Ich halt nicht, nachdem ich mal mit 5l und knapp 300PS den selben Anhänger gezogen habe.

Und mit serienmäßigen 390PS aus 5,5l sieht die Welt nochmals anders aus.
Realistisch sind es bissle über 400PS und gute 550Nm bei einer sehr flachen Drehmomentkurve mit laaangem Drehzahlband. Grins

Ein Freund ist mit seinem HZJ 71 super zufrieden wenn da 3t dranhängen.
Aber ich bin zu alt für sowas.

Und einen 3l als „bullig“ zu bezeichnen zeigt mir, daß wir unterschiedliche Ansichten haben. Als „bullig“ würde ich nen 6,7l R6 Cummins oder so bezeichnen.

Aber so hat jeder Seine Vorlieben und Lebens- Erfahrungen.

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marcboessem
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BeitragVerfasst am: 22.07.2026 19:43:52    Titel:
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Sehe ich auch so, alles unter 5 Liter würde ich nicht mehr kaufen. Alle europäischen Diesel und alle 6 Zylinder tun sich schwer, wirken angestrengt, bringen Hektik in den Antriebsstrang und müssen prinzipbedingt hoch drehen.
Kommt immer auf den Blickwinkel an, G 320 ist für einen Defender Fahrer schon der absolute Leistungsoverkill, schneller als 130? Wahnsinn, dann noch in unter 2 Stunden auf V/max, Offenbarung.
Warum sollte ich so was fahren?
Ja, ja, ich weiss, fahr doch GTI. Nee Geländewagen mit der Beschleunigung eines zumindest alten GTI, ist doch viel angenehmer, zumindest wenn man ehrlich ist. Kenne niemanden, der gerne auf Leistung verzichtet.
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Scap
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BeitragVerfasst am: 23.07.2026 08:41:51    Titel:
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Wer mit einem HZJ 71 als zugfahrzeug für grosse und schwere Anhänger glücklich ist, hat meiner Meinung nach keine Ahnung vom Hängerfahren. Selbst ein 73er ist vor einem Hänger wie dem von Robert schon ein gewagtes Zugpferd wegen des zu kurzen Radstands.
Von den 71ern sind schon (wie auch von den kurzen Patrols oder anderen kurzen Versionen der einschlägigen 4x4s) genügend vor Pferdeanhängern, Booten oder Wohnwagen abgeflogen, weil sie als Zugmaschinen einfach nichts taugen.
Von den Toyos sehe ich da nur den 61er und dann einen 80er oder Nachfolger.

Im übrigen - wenn man unbedingt mit 130 - 150 und einem 3to-Anhänger über die Autobahn fliegen will, sind 300 oder mehr PS natürlich unabdingbar.

Wer sich jedoch innerhalb vernünftiger Geschwindigkeitsbereiche bewegen will, für den sind die 163 PS eines 3Liter-DMax mehr als nur ausreichend. Und dazu kommt noch der überaus lange Radstand von 3,05 Metern als stabilisierendes Element.

Sollte man vielleicht mal ausprobiert und gefahren haben bevor ... ach, egal.

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Scap
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BeitragVerfasst am: 23.07.2026 08:55:56    Titel:
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Wer mit einem HZJ 71 als zugfahrzeug für grosse und schwere Anhänger glücklich ist, hat meiner Meinung nach keine Ahnung vom Hängerfahren. Selbst ein 73er ist vor einem Hänger wie dem von Robert schon ein gewagtes Zugpferd wegen des zu kurzen Radstands.
Von den 71ern sind schon (wie auch von den kurzen Patrols oder anderen kurzen Versionen der einschlägigen 4x4s) genügend vor Pferdeanhängern, Booten oder Wohnwagen abgeflogen, weil sie als Zugmaschinen einfach nichts taugen.
Von den Toyos sehe ich da nur den 61er und dann einen 80er oder Nachfolger.

Im übrigen - wenn man unbedingt mit 130 - 150 und einem 3to-Anhänger über die Autobahn fliegen will, sind 300 oder mehr PS natürlich unabdingbar.

Wer sich jedoch innerhalb vernünftiger Geschwindigkeitsbereiche bewegen will, für den sind die 163 PS eines 3Liter-DMax mehr als nur ausreichend. Und dazu kommt noch der überaus lange Radstand von 3,05 Metern als stabilisierendes Element.

Sollte man vielleicht mal ausprobiert und gefahren haben bevor ... ach, egal.

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Robert Stückle
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BeitragVerfasst am: 23.07.2026 16:47:24    Titel:
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Hallo Scap, sehr schön wenn Du so viel Erfahrung hast. Freut mich für Dich.
Wirklichen Mehrwert kann ich aus Deinen Beiträgen leider nicht erkennen.
Super wenn Du mit dem „bulligen“ 3l Dmax zufrieden bist. Ich bin es halt nicht.

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marcboessem
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BeitragVerfasst am: 23.07.2026 18:42:05    Titel:
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Pickup und Anhänger?, ja klar, tolles Fahrwerk, stabiler Rahmen, zu 99% Heckantrieb, hinten kein Gewicht, PKW Vorderachse am Limit, Hecküberhang wie n Mähdrescher. Also falls ich mal schwere Hänger ziehen muss, nehme ich so was bestimmt.
Ich habe Jahre mit einem 280GE kurz, Cabrio einen Tandem 7,50m und ständig über 3,5to gezogen, ein Mal sogar beide Räder links verloren. Nicht ein Mal hat das Ding gependelt und ich bin oft nicht langsam gefahren. Wichtiger als der Radstand ist der Hecküberhang und ein stabiles, exaktes Fahrwerk. Der Schlabberexpress der meisten Fahrzeuge erzeugt bei mir Würgegefühle.
Ich bin öfters mit einem hohen Sprinter, 190 PS Sechszylinder und leider 170Km/h Abregelung unterwegs, der liegt besser als alles was es an Pickups so gibt.
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