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 Stehauf-Wattwurm

Mit dabei seit Ende 2016
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Verfasst am: 28.05.2017 20:50:48 Titel: |
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Du liebe Güte, was wird denn hier aus einer Mücke gemacht?
Nicht nur die Starrachser, sondern auch die IFSler unter den GW radieren die Reifenaussenkanten etwas mehr als als den Rest der Lauffläche, das ist doch ganz normal.
Hat sich denn noch niemand die Vorderräder bei vollem Lenkeinschlag angesehen?
Hat noch niemand mal die Spuren gesehen, die ein GW bei voll eingeschlagenen Vorderrädern auf Betonboden hinterlässt?
Es hat in den letzten dreissig (30) Jahren keinen, aber wirklich auch gar keinen (Wunder-G eingeschlossen) GW gegeben, der nicht die Vorreifen aussen etwas stärker abgerubbelt hätte - wenn man die Reifen nicht regelmässig zwischen vorn und hinten tauscht.
Und daraus eine derartige pseudowissenschaftliche Diskussion aufziehen?
Armes Deutschland. | |
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 Abenteurer

Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: zu Hause ... Eisenberg/Thür. Status: Offline
| Fahrzeuge 1. Nissan MD21 |
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Verfasst am: 28.05.2017 20:58:34 Titel: |
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Du bist, und bleibst einfach nur wie ein Teebeutel ...
... hängst Dich überall nur rein.
Rüdiger ... leg Dich wieder hin.  | _________________ Ich komme lieber etwas später ... als zu früh.
Ja, das Leben ist hart ... aber gemein! |
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 Offroader

Mit dabei seit Ende 2006 Status: Offline
| Fahrzeuge 1. Patrol |
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Verfasst am: 28.05.2017 23:17:35 Titel: |
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Der Sturz einer Starrachse ändert sich nicht.
Der Sturz einer Starrachse kann nicht eingestellt werden.
So die allgemeinen Aussagen.
Aber:
Tatsächlich ändert sich der Sturz bei Höherlegung an der Patrolvorderachse.
Der Radsturz ist bei einer Starrachse über den Winkel des Achsschenkelbolzenz zur "Starrachsenebene" definiert.
Dieser Winkel ist nur korrekt, solange die Achse nicht rotiert ist.
Wird die Achse durch Höherlegung nach vorne gekippt, ändert sich dieser Winkel und somit der Sturz.
Warum?
Weil der Achsschenkel nicht senkrecht sondern leicht schräg an der Achse gelagert ist.
Der Sturz ändert sich dann Richtung "positiv" und fördert somit das Abfahren des radäußeren Profils.
Und:
Der eigentlich nicht einstellbare Sturz der Starrachse kann durch Geradestellen der Achse durch z.B. Excenterbuchsen bei geringer Höherlegung, bzw. Dropboxen, gekröpfte LL, Casterplates bei größerer Höherlegung wieder in den Sollzustand gebracht werden.
So, genug gelabert
GRuß Patrolrider | _________________ master of desaster |
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 Bin neu hier

Mit dabei seit Anfang 2015 Wohnort: Bad Düben Status: Verschollen
...und hat diesen Thread vor 3228 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. Nissan Terrano II 2. Nissan Patrol 3.0 |
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Verfasst am: 29.05.2017 01:01:24 Titel: |
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und somit habe es sogar ich verstanden, glaub ich  | |
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 Offroader

Mit dabei seit Anfang 2016 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Keiler-Proto / Patrol Y60 LWB und SWB |
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Verfasst am: 29.05.2017 06:40:52 Titel: |
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| MHNRT hat folgendes geschrieben: | | Azubi hat folgendes geschrieben: | da ja zum them aeh schon eigentlich alles gesagt wurde wie der fehler zu korriegieren ist
hätt ich mal noch ne frage ich hab spacer drin 40mm und 61er federn bei mir hatte sich dann auch das lenkrad verstellt habs darauf hin gerade gedreht also auf der versteht sich :P
muss ich mir jetzt sorgen machen dass im lenkgetriebe irgendetwas nicht mehr in null steht und schaden nimmt?
und zum thema achsnachlauf kratze ich mit meiner höhe am wunden punkt wo zumindest im lenkrad noch nichts zu spüren ist im kurzen ist ein 60er TM fahrwerk drin dort merkst du den punkt wo die räder in den boden lenken ich denke ne dropbox reicht da locker nur frage mich tut sie dass bei einem 100mm oder gar 125mm fahrwerk auch noch ?
würde mich über nen expertenrat freuen  |
Vieles wurde hier im Nissanbereich schon ausführlich besprochen.
Lenkgetriebe steht dann nicht mehr in Mittelstellung. Nur in Mittelstellung ist es beinahe spielfrei. dazu kommt, dass du, genau genommen, nach rechts nicht mehr genau so weit einlenken kannst wie nach links. da der lenkstock ja bereits nach rechts zeigt. Verstellbare lenkschubstange ist anzuraten. Verstellbaren Panhardstab vorn und hinten hast du drin, um den Achsversatz zu korrigieren? wenn die Radien von Lenkschubstange und Panhardstab nicht mehr passen, dann gibts Bumpsteering. Gefährlich...
Dropboxen bringen die Achsgeometrie wieder auf normales (oder erträgliches) niveau. bei mehr als 2" lift sollte man über das thema nachdenken. Der technisch beste Weg wären gekröpfte . Aber das ist ganz klar ne kostenfrage. 150 Euro für Dropboxen vs. deutlich mehr als 2000 Euro für gekröpfte . Für beides gibts keinen TÜV (oder nur schwer) und hat beides Vor- und Nachteile.
Aber ich gebe hier nur angelesenes Wissen wieder. Ich bin ja derzeit "nur" Patrolschrauber und kein Patrolfahrer  |
Ok danke dann werd ich dieses noch Berichtigen und mal schauen dann werd ich mein Fahrwerk warscheinlich danach aussuchen wie ich die Achse korrigiert bekomme
Von der Korrektur an den LL haltepunkten an der Achse hab ich noch nie was gesehen mag mich da auch mal jmnd aufklären  | _________________ schreib dich nicht ab lerne Schrauben und Schweißen |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 29.05.2017 12:09:27 Titel: |
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Baue doch eine Vorderachse rein.
Die hat den passenden Nachlauf für 50mm Höherlegung im .
Oder gleich andere kaufen. | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Offroader

Mit dabei seit Ende 2006 Status: Offline
| Fahrzeuge 1. Patrol |
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Verfasst am: 29.05.2017 18:50:58 Titel: |
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Aus eigener Erfahrung:
1. Wahl sind auf die Höherlegung genau angepasste neue .
Hier stimmt später alles
2. Wahl sind Dropboxen
Hier stimmt später fast alles, bis auf die fehlende Bodenfreiheit an der rahmenseitigen LL-Aufnahme.
3. Wahl (jedoch relativ aufwändig bei wenig Höherelegung) sind die sogenannten Casterplates.
Hier stimmt später folgendes nicht:
Gummis der LL-Aufnahme rahmenseitig je nach Höherlegung mehr oder weniger gequetscht.
Radstand wird nicht ausgeglichen.
4. Wahl (halt einfach und billig) sind die Excenterbuchsen, Caster-Kit genannt.
Hier stimmt bis auf die korrigierte Achslage folgendes nicht mehr:
Gummis (siehe oben) werden gequetscht
Radstand nicht ausgeglichen
Verschränkungsfähigkeit wird durch die (gegenläufig) montierten Excenterbuchsen eingeschränkt
Die Verschränkungsunfähigkeit lässt sich noch durch PU- anstatt Gummibuchsen steigern.... :
Gruß Patrolrider | _________________ master of desaster |
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 Offroader

Mit dabei seit Anfang 2016 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Keiler-Proto / Patrol Y60 LWB und SWB |
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Verfasst am: 29.05.2017 19:04:22 Titel: |
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| Team-Wildsau hat folgendes geschrieben: | Baue doch eine Vorderachse rein.
Die hat den passenden Nachlauf für 50mm Höherlegung im .
Oder gleich andere kaufen. |
dachte immer die sind baugleich
hmm naja ich bin im moment soweiso hin und her gerissen ob nun ganzes fahrwerk oder wie schonmal gesagt wurde spacer mit 61er federn und dämpfer anpassen ich fahr ihn halt fast täglich und auch mal mit last aufm arsch oder hänger
gibts fürn eigentlich n pitmanarm bezüglich anderem winkel würde dann ja das lenkstangenproblem auch lösen
im netzt ist nichts auf die schnelle zu finden | _________________ schreib dich nicht ab lerne Schrauben und Schweißen |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 29.05.2017 22:29:56 Titel: |
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Sind nicht baugleich.
Auch löst ein anderer Pitman Arm nicht deine Probleme, da der Panhardstab und die Lenkschubstange auf einer Höhe am Rahmen, wie auch an der Achse sitzen müssen.
Verschiebst du an einer Stelle die Lenkschubstange, dann hast du beim einfedern ein sich selbstständig bewegendes Lenkrad.
Der pitman arm vom ist tiefer, aber auch der Halter für den Panhardstab. | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Offroader


Mit dabei seit Ende 2012
| Fahrzeuge 1. VW Crafter 2E noch 2x4 |
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Verfasst am: 29.05.2017 23:12:57 Titel: |
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Es spricht nicht so viel dagegen Federn mit Spacern zu fahren. Gibt hier einige, die das so bereits gemacht haben und damit durchaus zufrieden waren. Aber egal, ob nun Federn mit Spacern oder nur Federn, bei einer Höherlegung (gerade oberhalb von 2") sollte man sich mit der Thematik entsprechend auseinandersetzen. Wenn man es vernünftig und sicher haben möchte, dann muss man einstellbare Panhardstäbe, einstellbare Lenkschubstange und eine der oben genannten Varianten bezüglich Achsnachlaufkorrektur einbauen. Potenziell finde ich Dropboxen sind der beste Kompromiss aus Preis/Leistung. Gerade bei einem "Daily" ist der Bodenfreiheitsnachteil eher als gering zu bewerten. Abgesehen davon, dass das immer noch der tiefste Punkt ist.
Dazu kommen dann noch verlängerte Bremsleitungen von Rahmen zu Achsen, angepasste Achsanschläge, gegebenenfalls neue Kreuzgelenke für die Kardanwellen, einstellbare HA und ganz wichtig höhergelegtes Bremsverteilungsventil an der HA. Sonst passt nämlich in der automatischen Bremslastverteilung gar nichts mehr.
Kann sein, dass ich noch etwas vergessen hab...aber man kann wirklich sehr viel Infos rauslesen, wenn man sich mit den Threads hier beschäftigt. Gerade in den älteren sind viele der Themen ausführlich beschrieben. | _________________ GR_uß Matthias |
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 Offroader

Mit dabei seit Anfang 2016 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Keiler-Proto / Patrol Y60 LWB und SWB |
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Verfasst am: 30.05.2017 06:02:56 Titel: |
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ok n gedanke wars wert
jaa guut also dropboxes werdens wohl die nachteile sind für mich recht irrelevant
werd dann panhis und lenkstange noch tauschen im zuge auch gleich nen neuen lenkungsdämpfer gibts da noch testberichte welcher wastaugt bei 35ern?
allerdings muss das alles noch n bisschen warten bin noch an der VA bei immernoch am POR Lack
ich spiele mittlerweile immer mehr mit dem gedanken n 61er schlachter/unfaller zu organisieren zwecks motor und jetzt auch wegen der achsen
verstellbare LL hinten nur oben wegen dem winkel der welle oder auch unten dann schon nötig? | _________________ schreib dich nicht ab lerne Schrauben und Schweißen |
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 Offroader

Mit dabei seit Ende 2006 Status: Offline
| Fahrzeuge 1. Patrol |
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Verfasst am: 30.05.2017 06:49:15 Titel: |
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| MHNRT hat folgendes geschrieben: | Es spricht nicht so viel dagegen Federn mit Spacern zu fahren. Gibt hier einige, die das so bereits gemacht haben und damit durchaus zufrieden waren. Aber egal, ob nun Federn mit Spacern oder nur Federn, bei einer Höherlegung (gerade oberhalb von 2") sollte man sich mit der Thematik entsprechend auseinandersetzen. Wenn man es vernünftig und sicher haben möchte, dann muss man einstellbare Panhardstäbe, einstellbare Lenkschubstange und eine der oben genannten Varianten bezüglich Achsnachlaufkorrektur einbauen. Potenziell finde ich Dropboxen sind der beste Kompromiss aus Preis/Leistung. Gerade bei einem "Daily" ist der Bodenfreiheitsnachteil eher als gering zu bewerten. Abgesehen davon, dass das immer noch der tiefste Punkt ist.
Dazu kommen dann noch verlängerte Bremsleitungen von Rahmen zu Achsen, angepasste Achsanschläge, gegebenenfalls neue Kreuzgelenke für die Kardanwellen, einstellbare HA und ganz wichtig höhergelegtes Bremsverteilungsventil an der HA. Sonst passt nämlich in der automatischen Bremslastverteilung gar nichts mehr.
Kann sein, dass ich noch etwas vergessen hab...aber man kann wirklich sehr viel Infos rauslesen, wenn man sich mit den Threads hier beschäftigt. Gerade in den älteren sind viele der Themen ausführlich beschrieben. |
zur lastabhängigen Bremslastverteilung noch ein paar Worte:
Lieber ein bisschen weniger Bremskraft auf der Hinterachse als zuviel, gerade bei höhergelegten Fahrzeugen (und gerade bei Fahrzeugen, die im Gelände bewegt werden).
Also lieber ein wenig zurückbleiben mit der Höherlegung der Federanlenkung.
GRuß Patrolrider | _________________ master of desaster |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 30.05.2017 14:00:40 Titel: |
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Den Regler vergessen leider sehr viele.
Danke fürs ansprechen!
Habe ihn bei mir so eingestellt, das er unbeladen den geringst möglichen Druck an die HA weiter gibt.
In manchen Situationen ist eine überbremsende Hinterachse echt nicht zu gebrauchen! | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Offroader

Mit dabei seit Anfang 2016 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Keiler-Proto / Patrol Y60 LWB und SWB |
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Verfasst am: 30.05.2017 14:16:29 Titel: |
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da gibts im whb ne seite zu wie der richtig eingestellt wird wenn ich mich recht erinnere oder?
ne also ich mags auch nicht so wenn der arsch kommt vorallem nicht wenn noch der hänger dazu drückt | _________________ schreib dich nicht ab lerne Schrauben und Schweißen |
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 Stehauf-Wattwurm

Mit dabei seit Ende 2016
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Verfasst am: 30.05.2017 15:11:58 Titel: |
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Auf bis zu 40 % der möglichen Bremsleistung verzichten, nur damit bei den 5 % Gelände der Hinterwagen nicht herumkommt (was bei eingelegtem Zuschalt-Allrad sowieso nicht passieren kann)?
Respekt!
Und dann auch noch einen schweren Hänger dran, der die kaum gebremste Hinterachse dann dorthin schiebt, wo man sie ganz sicher nicht haben möchte.
Alter Verwalter, was es hier wieder zu lesen gibt!
Und das alles nur, weil man keinen Bock hat, den Bremslastverteilungsregler korrekt einzustellen. | |
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