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 Club der Ehemaligen
Status: Immer da - Ehrlich Du bist daheim :-)
...und hat diesen Thread vor 6735 Tagen gestartet!
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Verfasst am: 22.11.2007 17:20:44 Titel: |
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Na wie gesagt; am WE bin ich schlauer.  | |
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 Pudding-Inside-Crew Archeofoppterix


Mit dabei seit Mitte 2005
| Fahrzeuge 1. LR110, F250 |
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Verfasst am: 22.11.2007 18:05:17 Titel: |
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| Achterl hat folgendes geschrieben: | Na wie gesagt; am WE bin ich schlauer.  |
Das (!) bezweifle ich....  | _________________
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 Mönchshof Kellerschreck

Mit dabei seit Ende 2006 Wohnort: Lohfelden Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Toyo Landcruiser KDJ 125 D4D |
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Verfasst am: 22.11.2007 18:12:07 Titel: |
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Hallo achterl,
ich kenn mich mit Deinem Motor nicht aus, deshalb muß ich mal was zum Aufbau wissen,
wie ist die Synchronisation von Nockenwelle und Kurbelwelle gelöst ?
Zahnriemen ? Steuerkette ? Zahnräder ?
besteht die Möglichkeit, daß die Kurbelwelle an der Dichtungsfläche zum Simmering ein wenig eingelaufen ist oder die Simmeringe ein wenig fertig sind ?
Bei meinem Landcruiser dringt Wasser durch ein Belüftungsloch hinten an der Kupplung und vorne am Zahnriemengehäuse ein.
wenn meine Dichtungen im Eimer wären, würden sie ab einer gewissen Tiefe bestimmt auch Wasser in den Motor reinlassen.
Grüße Frank | |
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 Club der Ehemaligen
Status: Immer da - Ehrlich Du bist daheim :-)
...und hat diesen Thread vor 6735 Tagen gestartet!
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Verfasst am: 22.11.2007 19:25:08 Titel: |
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Die Aussage mit der Falschluft am Peilstab (und auch am Öleinfülldeckel) habe ich gemacht da ich schon des öftern Fahrzeuge hatte wo sich sowas negativ z.B im Bezug auf Leerlaufschwankungen oder mangelnde Beschleunigung ausgewirkt hat.
Und zwar bedingt durch Falschluft. Hängt wohl mit der Entlüftung des Kurbelwellengehäuses zusammen.
Kann aber natürlich gut sein das sich das bei so einem alten Vergasermotor anders auswirkt als bei modernen Maschinen mit Luftmassenmesser und dem ganzen Schnickschnack zur Schadstoffreduzierzung.  | |
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 der in der Tundra wohnt


Mit dabei seit Ende 2007
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Verfasst am: 22.11.2007 21:11:23 Titel: |
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Also durch ne undichte Ölwannendichtung oder so dürfte normal nix reinkommen , da die Undichtigkeit schon riesig sein müßte , um sogar feinen Schlamm reinzulassen . Dazu kommt , daß trotz Entlüftung immer ein geringer Überdruck im Inneren herrscht und dieser Effekt is der selbe wie bei Unimog-Getrieben und Achsen - sollte es ein Leck geben , blubbert eher was raus als daß was rein könnte . Durch das Ölpeilstabrohr kann ohne weiteres was reinlaufen , denn oft sitzen die Meßstäbe oben nicht dicht , sondern mit etwas Spiel und das schräg nach unten laufende Rohr begünstigt das reinlaufen natürlich . Aber ich ´bin der festen Überzeugung , daß der feine Schlamm und das Wasser durch den kleinen Entlüftungs-K&N reingekommen ist . Das erklärt den feinen Schlamm im Deckel , der wäre nicht dort , wenn er über ne defekte Ölwannendichtung was angesaugt hätte . Eine weitere Möglichkeit , wenn auch eher unwahrscheinlich , ist das Unterdrucksystem . Wäre dort aber eine undichte Stelle , wo er Dreck ansaugen könnte , dann würde auch die Zündverstellung nicht mehr funzen , sofern sie über Unterdruck gesteuert ist . Wenn Du die Ölwanne reinigst , findest Du sicherlich keinen Sand oder wenn , dann nur verschwindend geringe Mengen . Der ganze Müll hat sich mit Sicherheit im glücklicherweise vorhandenen Ölschlamm unter dem Ventildeckel gehalten . Wenn Du den Deckel innen sauber und den Ventiltrieb gründlichst gewaschen hast , dann spül ruhig die Ölkanäle satt aus . Auch das Ölpeilstabrohr satt spülen ! Entweder mit Spülöl oder notfalls mit reichlich Caramba oder . Viel hilft in diesem Fall viel ! Der ganze Rotz sammelt sich dann in der Ölwanne , die muß danach also nochmal ab und saubergemacht werden . Dann Ölwanne dran , frisches Öl auf Ventiltrieb etc. verteilen , Deckel drauf , neuen Ölfilter dran ... Öl auffüllen , Zündspulenkabel ab und starten . Ruhig ein wenig orgeln lassen , so dreht der Motor nur etwa 200 1/min , es entsteht keine Verbrennungswärme und die Ölpumpe kann in aller Ruhe fördern und die gespülten Stellen mit frischem Öl versorgen . Dann Zündspulenkabel dran und starten . Etwas im Stand laufen lassen , auf Geräusche achten . Wenn alles prima is , den Motor sinnig warmfahren und hohe Drehzahlen vermeiden . Wenn das Öl so bei etwa 70 oder 80°C ist , wieder raus damit . Schwarz ist es in jedem Fall , ob es nun 5 km drin war oder 1000000 km , völlig wurscht . Laß den Motor vorm Ölablassen ruhig 15 Minuten ruhen , damit der ganze Siff in die Ölwanne zurücklaufen kann . Ölfilter auch mit erneuern . Im Zweifel die Ölwanne nochmal ab und reinigen , dürfte aber normalerweise nicht erforderlich sein . Schön ausbluten lassen , frisches Öl drauf und gut .
 | _________________ Wer betet, hat die Hände nicht frei zum kämpfen! |
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 Mr. Kaffeebar

Mit dabei seit Anfang 2006 Wohnort: Mönchengladbach Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Fahrrad, Chrysler Voyager, Honda CB500F |
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Verfasst am: 22.11.2007 22:55:53 Titel: |
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Und demnächst ein Boot nehmen !
Sorry, der mußte sein.
Gruß
Holger | |
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 Club der Ehemaligen
Status: Immer da - Ehrlich Du bist daheim :-)
...und hat diesen Thread vor 6735 Tagen gestartet!
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Verfasst am: 01.12.2007 19:36:46 Titel: |
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So! Heute war endlich Schraubertag.
@ Baloo
-> Halle
Hier sieht man den kleinen Übeltäter/K&N- Entlüftungsfilter
Nun die gute Nachricht:
Nach dem Öffnen des Ventildeckels, stellte ich fest dass das Kipphebelgehäuse unerwartet top aussah - das Öl war wunderbar, wie es sein soll.
Lediglich in Nähe der Enlüftungsöffnung war am Deckel geringe Mengen Schleim zu entdecken.
Genau da muss ich wohl mit dem Finger hin gekommen sein als meine anfängliche Vermutung zu Beginn dieses Fred entstand.
Das Abnehmen der Ölwanne hab ich mir somit erspart.
Trotzdem Billigölspülung und neuen Ölfilter gemacht.
Neue Frontscheinwerfer rein und noch dachte ich es sei ein erfolgreicher Tag.
Als ich zu Beginn der Arbeiten in die Halle gefahren war, war noch alles ok.
Dann wollte ich etwas umher fahren um mit dem Billigöl den Motor zu spühlen.
Das Kupplungspedal war ungewöhnlich schwergängig - Zündschlüssel gedreht und plötzlich kreischt micht die Kupplung an wie ein 2 jähriges Kleinkind welches sich im Supermarkt den Kopf im Drehkreuz eingeklemmt hat ( danke Bond
).
Das gibt sich nach ein paar Metern, dachte ich und fuhr einige scharfe Runden um das Öl in der Ölwanne zu bewegen.
Tatsächlich war die Kupplung plötzlich wieder normal, ohne Geräusche - und 5 min später ging garnichts mehr.
Pedal war hart und liess sich nimmer treten; Kupplung kreischte wieder.
Als nächstes lockerte ich die Entlüftungsschraube am Nehmerzylinder -> Das Pedal liess sich wunderbar treten und unten spritze das Öl heraus. Ok die Leitung ist frei.
Als nächstes hab ich den Nehmerzylinder ausgebaut, wobei ich die zuführende Hydraulikleitung opfern musste, da die schwule Zollschraube rund gedreht war.
Der Zylinder war ein Bisserl versandet, Kann aber nicht die einzige Ursache sein, da die Kupplung auch mit ausgebautem Zyl. noch schreit.
Jetzt werde ich versuchen kommende Woche die Kupplungsglocke mit Massen warmen Wassers zu spühlen, in der Hoffnung das der Störfaktor sich auflösst.
Und alles nur weil ich vor der Tauchfahrt mal wieder verpennsuselt habe den Wading-Plug in die Glocke zu schrauben.
Nachdem ich die Kupplung für heute erstmal hinten anstellen musste, wollte ich noch Kühlerfrostschutz nachfüllen.
Unter Schmerzen habe ich den unteren Kühlerschlauch gelockert.
Stunden später Frostschutz aufgefüllt und die Karre pisst mir in die Halle! - Die Schlauchschelle hatte anscheinend entschieden spontan in Rente zu gehen.
Ich hab `nen Hals !!!
Und wenn kein Wunder geschieht werde ich mal wieder nicht zum kommen können.  | |
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