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Patrol - Einspritzdüsen durch alte Spritleitungen beschädigt?

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stobi_de
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 08:01:32    Titel: Patrol - Einspritzdüsen durch alte Spritleitungen beschädigt
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Hallo,
ich wollte nur mal kurz den Wahrheitsgehalt einer Aussage aus Nairobi überprüfen:

Zu meiner kompletten Motorüberholung gehörte auch ein Satz Einspritzdüsen.
Vor ein paar Wochen schrieb mir dann der Mechaniker meines schwindenden Vertrauens, dass die Leitungen zwischen Pumpe und Einspritzdüsen kaputt seien. Was genau kaputt war, schrieb er nicht, nur halt undicht.
Ich hatte ihm dann neue gebrauchte Leitungen geschickt und bekam eben die Nachricht, dass die Einspritzdüsen durch die Leitungen, die auch nicht OK seien, beschädigt worden sind, und die Düsen in einer entsprechend spezialisierten Werkstatt überholt werden müssen, bzw. erneuert.

Die Düsen waren nagelneu, die Leitungen waren ein Ebay - Kauf.
Mir war bisher gar nicht bewusst, daß die Verbindungsstelle Leitungen-Düsen dermaßen kritisch ist.

Ist das jetzt überhaupt möglich oder brauchte da irgendein anderer Wagen mal wieder ein passendes Patrol Teil, die ja in Deutschland immer wieder nachwachsen....?

Gruß
Frank

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rx8power
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 12:15:53    Titel:
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Wenn Schmutz in die Düsen kommt ists immer kritisch, allerdings sind neue Schläuche etc. nicht verdreckt woher auch.

Somit passiert sowas zu 99% nicht, hört sich sehr unglaubwürdig an.
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 13:07:38    Titel:
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Find ich auch komisch.

Die Leitungen sind immer mit Diesel gefüllt, und rosten deswegen innen nicht.
Was nur entstehen kann (war bei meinem auch so), daß sich ein wenig Oxidation zwischen der Überwurfmutter und dem Gewinde an der Düse bildet.
Im montierten Zustand (Düse mit Leitung) entsteht da ein kleiner Hohlraum in den Feuchtigkeit eindringen kann.
Da gibts dann leichten Oberflächenrost.
Dieser ist allerdings AUSSERHALB vom Kraftstoffsystem, und gelangt nicht in die Düse wenn alles montiert ist.

Ich hab nach der Demontage der Leitungen ne kleine Glühkerzenbürste mit Messingborsten genommen und die Stelle vorsichtig mit Diesel gereinigt. Leitungen auch sauber gemacht.

Düsen die offen sind (keine Leitungen dran), sollte man zudem am Eingang (da wo der Diesel reingeht) mit ner Kappe verschließen, damit sich auf Dauer (wenn die Leitungen längere Zeit nicht montiert werden) dort kein Staub sammelt.

Also ein wenig Sauberkeit gilt es auf jeden Fall zu beachten bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage. Unahhängig davon ob es alte Technik ist die mehr abkann als ein moderner Common Rail!

Gruß Andreas
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stobi_de
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 13:48:35    Titel:
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Es ist also nicht möglich, daß eine falsch oder zu fest eingeschraubte (vielleicht auch irgendwie abgenutzte) Spritleitung bei der Verbindung mit den Düsenstöcken die Einspritzdüsen am oberen Ende beschädigen?
Entschuldigt diese Fragerei, hatte die Teile noch nie in Fingern.
So seine Worte:
"I fixed the pipes but still not 100% good. I think the old pipes spoiled the top tip of the injector nozzles. Therefore would like to repair those tips so that they can seal properly. Will take the nozzles to the diesel people to fix them. Will inform the charges in order for you to send the money. "

Sehr interessant mal wieder der Teil mit den "charges" Argsssss

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rx8power
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 14:06:24    Titel:
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Kann mir ned helfen, aber ich hab das Gefühl das der dich abzocken will oder was kaputt gemacht hat.
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Mugatu
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1. Toledostahl aus Ohio
BeitragVerfasst am: 12.07.2011 15:51:28    Titel:
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You can send da' money directly to ma account.

Dein Mechaniko hat die Einspritzleitungen verkantet aufgeschraubt, wenn der Ringspalt der Leitungen schief zugezogen ist, werden die natürlich nicht mehr dicht.
Zieh' Dir mal einen großen Stiefel an und sag dem Mech, er kann sich nach dem Kleingeld bücken...

Sei vorsichtig, wenn Du in Afrika "to fix" hörst- das beinhaltet stets eine notdürftige Reparatur. Wie zum Beispiel Nägel in der Bremsleitung anstelle eines Druckminderers. (Alles schon erlebt...)


Zuletzt bearbeitet von Mugatu am 12.07.2011 15:56, insgesamt einmal bearbeitet
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rx8power
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 15:53:44    Titel:
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Glaub da unten wird alles kaputt repariert traurig
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Mugatu
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1. Toledostahl aus Ohio
BeitragVerfasst am: 12.07.2011 16:00:05    Titel:
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den Einspritzdüsen fehlt nix, die Einspritzleitungen sind aus weichgeglühtem Metall, also weich. Pass auf, sonst sind die Düsen auch hin.

Ich hab' da noch keinen gesehen der sich mit Dieseln auskennt.
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Team-Wildsau
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1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
BeitragVerfasst am: 12.07.2011 17:02:44    Titel:
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Selbst wann Schmutz in der Leitung war, ist das völlig harmlos.
Das passiert beim einstellen ständig, das ein winzig kleines was auch immer dir das Spritzbild verdirbt.
Dann zerlegst du die Düse eben nochmal und reinigst sie durch. Dann passt es.
Die meisten Fehler passieren bei der Montage!
Und vor der Demontage muss penibel mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Sonst hast du kaum eine Chance die Düsen so einzubauen, das sie auch funktionieren.
Schmutz ist der größte Feind vom Diesel-System!

Ich sag es ja ständig! Entweder ist dein Mechaniker unfähig, oder er ist so raffiniert das er es versteht dir fast jedes Ersatzteil 2mal aus der Tasche zu leiern. Damit kann man dann auch sein Geld verdienen!

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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 18:16:01    Titel:
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Die Überwurfmuttern werden mit 25 Nm an den Düsen festgeschraubt.
Das ist relativ wenig, wenns dann immer noch leicht undicht ist kann man es gefühlvoll ein klein wenig fester anziehen und nochmal prüfen.
Bringt das auch nix zerlegen und den Grund suchen.

Beißt da was schräg an gibts ein ernsthaftes Problem.

Hat man so nen Hornochsen der die Muttern anknallt wie Seuche weil er meint daß er es damit dicht bekommt, dann gehen die Düsengewinde und die Dichtfläche dabei drauf-->Neue Düsen fällig.

Gruß Andreas
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matuschka
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 19:35:42    Titel:
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Team-Wildsau hat folgendes geschrieben:


Ich sag es ja ständig! Entweder ist dein Mechaniker unfähig, oder er ist so raffiniert das er es versteht dir fast jedes Ersatzteil 2mal aus der Tasche zu leiern. Damit kann man dann auch sein Geld verdienen!


zumindest kann ich es einfach vorstellen daß an dem Patrol soviel geschraubt werden , ist wohl so wie bei alten Jets Hau mich, ich bin der Frühling , wieviel Wartung veranschlagst du pro Betriebstunde Nee, oder? , es hört sich echt an als bräuchte das Auto nach jeder Tour eine Grundüberholung das ist schlicht unmöglich Vertrau mir
ich würde denen nicht mehr vertrauen du bist definitiv sein Melkkuh an dir verdient er mehr als an allen anderen während eines ganzen Jahres wielange willst du es mitmachen ? Du solltest dir irgendein Lösung überlegen dein Problem ist nicht dein Patrol sondern daß die "Mechaniker" da unten in dir den reichen Eurpäer sehen dem man melken kann , sorry für mein Direktheit .
Ciao
Mate
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 22:06:07    Titel:
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Ich habe nun ca. 5 Stamm-Mechaniker (sowie etliche Gelegenheits-Reparaturen) in 10 Jahren allein in Kenia durch (davor noch welche in Namibia)
Dabei waren "Palmenschrauber", Fachwerkstätten (na ja, nennt sich halt so) und freie Werkstätten (so wie jetzt).
Ich bin so oft wie möglich bei den Reparaturen dabei und wenn ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen schon im Ansatz sehe, dass der Jung nichtmal Ahnung hat, wie man eine LEICHT festgerostete Schraube löst, gibts ein Trinkgeld (100 ksh = 1 Euro) und ich fahre wieder.
Nur das klappt halt nicht immer, gerade so langwierige Sachen wie Getriebe oder Motorsanierung.
Ich habe den Wagen ja eigentlich in Kenia stehen, um damit rumzufahren, um Bilder zu machen und damit die nächte Tour zu finanzieren.
Es haben halt irgendwie zu viele Schrauber an dem Auto geschraubt und meine miese Menschenkenntnis erlaubt es mir halt nicht, einem Mann anzusehen, ob es nun wirklich ein Folgeschaden von früher ist (und die Möglichkeit besteht halt an vielen Stellen) oder ob er mich mal wieder bescheißen will. Der Motor ist 3 oder 4mal KOMPLETT zerlegt worden. Einmal, weil ich keine andere Möglichkeit hatte und die Kopfdichtung sich im Nirvana verabschiedete. Die Jungs haben dann wirklich viel Unheil angerichtet. Dann wenige Wochen später das Ganze nochmal in Mombasa bei einem Mann, der mir mal sehr geholfen hatte. Aber dafür war er dann doch nicht fähig genug. Das dritte Mal alles via Telefon geklärt, weil wohl beim Autoaufpasser (100% zuverlässig, ein Mann aus München in NBO) die Einspritzpumpe nicht mehr das machte, was sie sollte. Und nun halt der nächste Versuch. Thorsten hat schon recht, wenn ich auf den Patrol schimpfe, es ist nicht der Patrol, es sind die vielen unfähigen Mechaniker (bzw. ich, weil ich einen fähigen schlecht von einem unfähigen unterscheiden kann)
Daher beneide ich ja auch den Desertcruiser um seinen Nordafrika-Tick: er fährt nach Afrika und dann wieder heim und kann selbst schrauben (ich würde mir dann halt entsprechende Hilfe suchen). Aus Kenia die Kiste mal heimholen - 7000 Euro für den Transport (weil halt in Mombasa verladen werden muss und da ist Kriminalität und Korruption wie in einem schlechten Film). Da unten verkaufen geht nicht wegen Zollpapieren, ich kann ihn nur dem Staat schenken - was ich auch irgendwann machen werde - aber dann ist Afrika, 4x4 und Reisen am Ende.
Also halte ich die Kiste künstlich mit unfähigen Auto-Doktoren am Leben.
Andreas hat doch auch so einen totgeglaubten Wagen....und liebt ihn!

So, musste mal wieder jammern.


By the way: er schrieb eben, das er die housings meinte, nicht die Düsen selbst.

Gruß
Frank Melkkuh

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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 22:34:35    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Also den gesamten Düsenstock.
Sind im E-bay nicht gerade ein kompletter Satz gebrauchte Düsen drin?
Revidieren und hochschicken.
Wird dir wohl nichts anderes über bleiben.

Du leidest wirklich für deine Leidenschaft!

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BeitragVerfasst am: 12.07.2011 22:48:10    Titel:
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Der Patrol ist sonst doch nicht kaputt zu kriegen.
Besorg dir doch bitte ein Werkstatthandbuch, falls noch nicht geschehen. Das packst Du mit in den Patrol. Das sollte zumindest dem Schrauber helfen, wenn er den lesen kann. Die Roadside mechanics sind nicht gerade eine gute Anlaufstelle.
Aus Erfahrung weiß ich wie wichtig dort ein etwas besseres Kraftstofffiltersystem ist. Besorg Dir einen Wasserabscheider, und einen Glassvorfilter. Denk bitte daran das der hohe Schwefelanteil Dir die EP und das Motoröl versaut. Ölwechselintervalle kannst Du mit ruhigem Gewissen halbieren.

Doof ist natürlich das man den Zustand weder der Einspritzdüsen noch der Leitungen vorher kennt. Aber unwahrscheinlich ist es trotzdem. Wenn eine leckt, na gut- aber mehr??? Auch die "housings" müssen mit definiertem Drehmoment festgezogen werden.
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BeitragVerfasst am: 13.07.2011 07:14:49    Titel:
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@Mugato: ist doch alles drin! Werkstatthandbuch in Deutsch und englisch (Swaheli finde ich einfach nicht, wäre wirklich hilfreich).
Habe einen Trabold-Feinstölfilter drin, habe Dieselvorfilter drin, im Motoröl Slik50 (also alle 30000 km).
Wasserabscheider hat bisher immer der Filter von Nissan gereicht. Entgegen allen Gerüchten habe ich da noch nie Wasser im Diesel gehabt, aber ich habe schon öfters mit diesem Delphi-Teil geliebäugelt.

http://cgi.ebay.de/Delphi-Kraftstoff-Filterset-Wasserabscheider-10mm-/350413354214?pt=Bootsteile_Zubeh%C3%B6r&hash=item51964... [Link automatisch gekürzt]

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