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Brainstorming zu Motorproblemen

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Trooper
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1. 88er W160 SD33T
2. Defender 130
BeitragVerfasst am: 03.03.2013 10:30:22    Titel:
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ja ich war das .....ich geb zu das war nicht meine klügste tat und stolz bin ich auch nich drauf aber der motor läuft heute noch rotfl
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huebi
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1. Defender 110 CSW, 200 Tdi
BeitragVerfasst am: 03.03.2013 10:46:22    Titel:
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Die Staerke der Oelkohle-, oder besser, Ascheablagerungen im Brennraum entsteht aus einem Gleichgewicht der Neuablagerungen und sich loesenden Ablagerungen.
Auf Dauer wird sich also auch nach einer Wasserdusche nicht viel im Brennraum aendern.
Ablagerungen auf den Einlassventilen werden hingegen sehr gut abgetragen und es vergroessert sich dann auch der effektive Einlassquerschnitt deutlich sicht-, und auf dem Pruefstand auch messbar.
Recht offensichtlich ist nach Deiner Beschreibung die Lagerung der Turbinenwelle in Deinem Lader verschlissen, so dass im Schiebe- und Leerlaufbetrieb einfach relativ viel Oel in den Verdichter laufen kann.
Das Oel in den Verdichter gelangt, ist auch bei neuen Turboladern normal.
Extreme Oelverbrauchswerte zeigen z.B. (auch neue) Bagger im ueblichen Wechselbetrieb zwischen Volllast und Leerlauf bei Erdarbeiten.
Bei Dir ist nun die durch den Verdichter "gezogene" Oelmenge etwas hoeher als normal.
Wenn Du jetzt noch ein einfaches Oel fuer anspruchsarme Motoren verwendest, entsteht bei der Verbrennung dieses Oels relativ viel Asche, die sich dann auch im Brennraum anlagert.
Du kannst jetzt auch auf ein ascheaermeres Oel wechseln, wie es z.B. fuer Motoren mit Dieselpartikelfilter vorgeschrieben ist.
Dadurch hast Du weniger Ascheentwicklung und -anlagerung im Brennraum und damit wieder einen leicht sinkenden Verdichtungsenddruck.
Die Einlassventilschaftdichtungen wurden noch nicht thematisiert, und die zu wechseln bringt auch nichts, denn die sind durch den Ueberdruck im Einlasstrakt bei Turbodieseln sowieso nicht notwendig.

Eigendlich sind die Sorge um die zu hohe Kompression und die Oelkohle also muessig.
Wenn Du mit der leichten blauen Wolke beim ersten Gasstoss nach laengerem Leerlauf und nach dem Schiebebetrieb leben kannst, wechsel einfach auf Oel fuer dieselpartikelgefilterte Motoren, kontrolliere den Oelstand haeufig und sei gluecklich damit.
Wenn Du damit nicht mit zurecht kommst, wuerde ich erst mal den Turbolader wechseln und, wenn das nicht genug bringt, den Motor komplett revidieren lassen.
Nur fuer die Kosten kannst Du auch sehr lange sehr viel Oel nachfuellen.

Mein Disco zeigt dieses "Problem", nachdem ich ihn regelmaessig mit 1,6 bar Laaaaadedruck mit Anhaenger Vollgas bis runter in den 2. Gang die Berge raufscheuche, auch schon deutlich sichtbar. Auch der Oelverbrauch ist, vor allem bei viel Schiebebetrieb und wenig Last, kraeftig angestiegen. Solange der warme Motor noch auf allen Zylindern im Leerlauf laeuft, werde ich keinen Kompressionstest machen, denn dann ist der Motor noch ausreichend funktionsfaehig.
Wenn mich die Oelwolke stoeren wuerde, bekaeme er einfach einen Kat ins Hosenrohr implantiert, nur stoert mich bei diesem "Auto" sowieso nichts mehr. Heiligenschein

Viel Spass beim Entscheidung finden. Winke Winke

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stitch007
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BeitragVerfasst am: 03.03.2013 14:50:25    Titel:
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Und jetzt komme ich wieder.

Nachdem ich mir nochmals die Entlüftung des Motors vorgenommen habe, um ein wenig mit dem Wasser herumzupanschen, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf.
Doch der Reihe nach.

Gestern nun legte ich die Entlüftung des Motor in eine externe Cokeflasche. Soweit, so fein. Ich tat dies jedoch direkt am Abgang des Druckregelventils auf dem Ventildeckel. Dessen Aufgabe ist es den Druck im Kurbelgehäuse und im Kopf konstant zu halten. Da es der -meiner Meinung nach- einzige Abgang für Überdruck vom Motor war, kam ein extra Schlauch daran, der alte wurde mit einer Schraube verschlossen, und dieser mündete in besagter Flasche. Gestern beim Laufenlassen kamen dann eigentlich nur wasserdampfhaltige Abgase da raus. Von Öl keine Spur. Dafür wieder Öl an der Turbinenseite des Laders. -Damit -den meisten klar- kam nur noch der Lader als Ölpanscher in Frage.

Heute nun, ich baute den Luftschlauch zwischen LuFi und Lader wieder ein und steckte auch den Schlauch der Motorentlüftung wieder auf die KGE (die ja nicht mehr mit Blow by Gasen aus dem Motor versorgt werden konnte weil der Schlauch ja tot gelegt war, mittels o.g. Schraube). Der Motor lief, ich zog den kurzen Schlauch, der die Blow by Gase ja von der KGE in den Ansaugtrackt, also den Schlauch zwischen LuFi und Turbo, einleiten soll an der KGE ab und traute meinen Augen kaum: Das Ding spuckte Öl und das nicht wenig! Schwallweise spuckte das Teil den Schmierstoff auf die gerade gereinigten Schläuche und Leitungen. Zum Glück hatte ich schon Hobelspäne unter dem Motor verteilt...

Doch woher kam das Öl? Die Erklärung ist so einfach wie seltsam: Aus dem Schlauch, der das abgeschiedene Öl von der KGE zurück in die Ölwanne leiten sollte. Das Bizarre daran: Das Öl wandert offensichtlich durch den Überdruck des Kurbelgehäuses den Schlauch hoch, , flutet die KGE und läuft dann über in den Schlauch für die Blow by Gase. So gelangt es darüber dann in den Ansaugschlauch zum Turbo und sorgt da für den Schmierstoff, der im Turboflansch stand. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt und ein bisschen hab ich schon an Motoren herumgeschraubt.

Also modifizierte ich meine Catch Can(s). Eine blieb an dem Abgang vom Ventildeckel (die bekannte Cokeflasche), der ja sonst die komplette Ablüftung des Motors übernimmt.
Eine zweite Flasche legte ich an einen Schlauch, den ich an den Abgang der KGE hing, wo sonst der Schlauch zur Rückführung der Blow by Gase dran hing. Der eigentliche Rücklaufschlauch unten an der KGE blieb. -Ich wollte das Schauspiel ja nachstellen.

Motor an und nach einer Weile qualmte er zumindest nicht mehr so doll blau. Da ist jedoch trotzdem wohl genug Restöl im Ansaugtrackt, dass das immer noch ein wenig räuchert. Dafür tropfte plötzlich Öl aus der KGE in meine zweite Flasche. Nach etwas mehr Gas immer so im Takt von 20-30 sek. ein Tropfen, danach wurde es weniger. Die obligatorischen Verbrennungsgase aus dem zweiten Schlauch strömten weiter in die Cokeflasche.

Der Turbinenflansch des Turbos blieb ab hier ölfrei. Außer Frischluft kam da auch wirklich gar nix mehr hin, der originale Rücklaufschlauch für die Blow by Gase war mittels eines Plastikdeckels verschlossen.

Somit lässt sich festhalten:

- der Motor hat zuviel Kompression, aber auf allen Zylindern ungefähr gleich viel
- aus der Entlüftung auf dem Ventildeckel strömen große Mengen Verbrennungsgase/Blow by Gase
- die Rücklaufleitung für das abgeschiedene Öl aus den Blow by Gasen in der KGE funktioniert unter Last als "Steigleitung" für das Motoröl, flutet die KGE und wenn die KGE voll ist, läuft es zusammen mit den überschüssigen Verbrennungsgasen in den Luftschlauch vom LuFi kommend, zum Turbo führend hinein, wo es dann über den LLK in den Ansaugtrackt geschleust und verbrannt wird

Somit scheidet der Turbo zumindest als alleinige "Ölquelle" definitiv aus.

So langsam überlege ich mir ernsthaft den Maschinisten rauszureißen und zu entsorgen, und ihn stattdessen durch einen gebrauchten zu ersetzen. Hab einen in England mit allen Anbauteilen und 30 Tagen Gewährleistung entdeckt. Kann schief gehen, muss aber nicht. Kostet aber auch nur einen Bruchteil der hier angeboteten Gebrauchtmotoren und ist eben komplett inkl. aller Anbauteile. Eh ich jetzt hier noch einen weiteren müden Euro versenke, da hab ich langsam aber sicher keinen Bock mehr drauf, da ich den Sinn nicht sehe und die Problematik als solche nicht mehr wirklich nachvollziehen kann.

Gruß
Thomas
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DerGlonntaler
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1. VW Amarok Grüne Plakette - 20 Jahre alter Benziner oder wie ist das zu verstehen :-) ?
BeitragVerfasst am: 04.03.2013 23:12:24    Titel:
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Also nichts gegen deine Bastelversuche, ich mach das manchmal auch so, man lernt dabei auch ne Menge, besonders die Zusammenhänge warum weshalb wieso funktioniert dies so und jenes so, wenn ........usw

aber sei mir nicht böse aber was Du da machst ist keine Fehlersuche, das ist Murks

eine Cola Flasche hier, eine Cola Flasche dort, glaubst Du wirklich das der Motor so im normalen Zustand läuft? da stimmt doch nichts mehr dann, wundert mich das die Motorkontrolle noch nicht angegangen ist


der Ölabscheider kann doch auch nur arbeiten, wenn von beiden Seiten her Druck da ist, mich wundert es nicht das der von unten Öl hochdrückt, wenn den andern Schlauch abklemmst

mach nen neuen Ölabscheider rein, nur dann kannst wirklich sagen ob der Motor Öl pumpt oder nicht

wie schonmal gesagt, das ist ein Verschleißteil, das auch beim Kundendienst gewechselt wird, und bestimmt nicht nur wegen der Gaudi und weils wieder 20 € in die Kasse bringt

aber wenn Du lieber nen neuen Motor reinbaust und mit Colaflaschen bastelst dann ist es natürlich sinnlos nen neuen Ölabscheider ein zu bauen

Viel Glück weiterhin bei der Fehlersuche
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stitch007
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 09:18:49    Titel:
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Danke für Deinen Hinweis. Jedoch habe ich die Ölfalle/den Ölabscheider bereits auf Freigängigkeit geprüft. -Das Teil ist durchlässig in alle Richtungen. Korrigier mich wenn ich mich da irre, aber dass ist ein einfaches Plastikteil, das durch seinen inneren Aufbau und die damit einhergehende Gasführung das Öl von den ausströmenden Gasen abscheiden soll. Da dürfte nichtmal eine Membran drinnen sein. -Wie gesagt, ich lasse mich gerne korrigieren. Doch mehr als durchgängig kann das Teil nicht sein. Und Öl wurde außerdem auch über den Rücklaufschlauch hochgepumpt und in den Turbo gedrückt als alles korrekt angeschlossen war. -Insofern tut's mir leid, aber Deine Vermutung kann so nicht zutreffen, dass es daran gelegen hätte.

Jetzt hängt nur noch eine Flasche als catch can dran, um das Öl nicht weiterhin bei laufendem Motor in den Turbo zu spucken. Der Schlauch von der Ölfalle zum Luftfilder-Turbo-Schlauch ist mit einem Stopfen dicht gemacht. Das heißt die Druckverhältnisse im Motor sind nicht anders als sonst auch. Insofern kann das den Motorlauf nicht negativ beeinflussen, denn für eine geordnete Verbrennung braucht der Motor die Blow by Gase nicht. Das ging früher auch ohne diesen Zinnober.

Nenn es Murks oder was auch immer, solange mir keiner sagen kann warum der Motor so extrem viel Überdruck im Kurbelgehäuse bei gleichzeitig viel zu hoher (gleichmäßiger) Kompression hat, bleibt mir nix anderes als weiter zu suchen. Dass dabei nicht alles nach Lehrbuch abläuft, nun ja. Verantworten und letztlich bezahlen muss ich das ja auch selbst.

Am WE wenn ich wieder in Deutschland bin, geht die Suche weiter. Bislang konnte mir keiner der alten Hasen, die ich fragte und die selbst auch schon teils seit Jahrzehnten an Autos schrauben, erklären wie die Sympthome zusammenhängen.

Gruß
Thomas
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Kini
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 09:50:55    Titel:
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Wenn aus der Rücklaufleitung Öl nach oben steigt, muß der Ölpegel in der Ölwanne auf nem höheren Niveau sein, als der Einlauf der Leitung.

Ist vielleicht einfach zu viel Motoröl drin?


Kini

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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 09:55:40    Titel:
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Hallo Kini,

Öl ist laut Handbuch eingefüllt. Hab es aktuell nicht dabei, aber war meine ich 7,2 Liter mit und 6,7 Liter ohne Ölfilter. Auch auf dem Peilstab wird nur die Mitte zwischen Min und Max angezeigt.

Gruß
Thomas
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Kini
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 10:00:55    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Egal wie, wenn in der Leitung Öl aufsteigen kann, muß doch das untere Ende im Ölbad sein, oder seh ich da was falsch.

Sein sollen soll das auf jeden Fall nicht.

Kann sich in der Leitung irgendwo Öl sammeln?


Kini

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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 10:11:26    Titel:
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In der Leitung sitzt ein Metallteil, das ich noch nicht näher identifizieren konnte. -Das Werkstatthandbuch sagt darüber nichts aus, oder ich hab es noch nicht gefunden.
Dieses Metallteil sieht aus wie eine Art "Drossel", also eine konstruktive Querschnittsveränderung. Ich kann leider nicht sagen ob es ein Rückschlagventil oder ähnliches ist. Auf alle Fälle ist kann es da nicht zufällig hingekommen sein. Bisher hab ich es noch nicht zu Nissan geschafft, um der Sache auf den Grund gehen zu können.

Wenn ich diesen Rücklaufschlauch an seinem Flansch der Ölwanne abziehe, läuft bei korrektem Ölstand ein ganz dünner Strahl Motoröl aus dem Flansch heraus. Das lässt darauf schließen, dass der Ölstand in der Ölwanne minimal über die Unterkante des Flansches reicht, jedoch nicht annähernd den Querschnitt des Flansches "verstopft". Wir reden hier von wenigen Millimetern. -Das kann jedoch seine Ursache auch darin haben, dass das Auto auf der Bühne leicht nach links hing, weil die Stempel der Bühnenarme nicht gleichmäßig herausgedreht waren.

Gruß
Thomas
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DerGlonntaler
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1. VW Amarok Grüne Plakette - 20 Jahre alter Benziner oder wie ist das zu verstehen :-) ?
BeitragVerfasst am: 05.03.2013 13:53:56    Titel:
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Zitat:
Jedoch habe ich die Ölfalle/den Ölabscheider bereits auf Freigängigkeit geprüft. -Das Teil ist durchlässig in alle Richtungen


rein vom Verständniß her würde ich sagen das ist genau der Fehler

in einer Fingerdicken Leitung sollte sich das Öl bestenfalls an der Wand niederschlagen und dann nach unten zurück laufen, wenn das Ventil aber in alle Richtungen freien Durchgang hat, nimmt der Luftstrom natürlich auch Öl in den Ansaugtrakt mit

wenn das Teil kein Ventil oder sowas drinn hätte, würde ja auch ein stinknormales T Stück reichen, oder nicht?

also kauf dir endlich nen neuen Ölabscheider, oder frag wenigstens bei Nissan mal nach

ich kanns dir nur immer wieder sagen, einer meiner Patrols hatte das auch, neuer Abscheider und gut wars


und die hohe Kompression dürfte auch an den Ölgebadeten Kolben liegen, ein Tropfen macht da schon einiges aus, weil er einfach viel besser abdichtet

kannst ja irgendwann wenn dein Ansaugtrakt wieder ölfrei ist nochmal messen
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flashman
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 13:56:18    Titel:
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DerGlonntaler hat folgendes geschrieben:
und die hohe Kompression dürfte auch an den Ölgebadeten Kolben liegen, ein Tropfen macht da schon einiges aus, weil er einfach viel besser abdichtet


Es gibt aber ein physkalische Grenze zwischen maximaler Abdichtung und Kompression bei korrekt freiem Kolbenboden. Wenn der Wert höher ist, dass muss etwas im Restraum sein, was da nicht hingehört.

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DerGlonntaler
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 14:00:32    Titel:
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richtig, vielleicht ein Ölkohleberg auf den Kolben?

aber man weiß ja auch nicht sicher wer da schon alles gebastelt hat, vielleicht hat er ne dünnere Kopfdichtung drinn

oder der Komressionstester war doch nur einer mit 40 Bar Endanzeige, dann wärens ja nur rund 20 Bar die er effektiv hat

hab ich alles schon erlebt
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huebi
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 14:01:20    Titel:
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So gleichmaessig in allen Zylindern so viel Ascheablagerungen in den Brennraeumen habe ich noch nie erlebt.
Und die Kopfdichtung wird sowieso so geawaehlt, dass der Kolben gerade so nicht an den Kopf stoesst.
Vielleicht ist ja auch nur das Manometer kaputt.
Also wenn jemand beim Kompression pruefen zum testen der Kolbenringe etwas Oel in den Brennraum gegeben hat,
wird das beim Benziner immer gut gehen, loest beim Diesel aber schnell mal eine Zuendung aus.
Das sind dann mal richtige Kompressionswerte. rotfl
Danach wird's dann scnell mal wieder zurecht gebogen, damit der Chef nichts merkt. Obskur

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Zuletzt bearbeitet von huebi am 05.03.2013 14:02, insgesamt einmal bearbeitet
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flashman
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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 14:02:04    Titel:
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Das hat er alles schon genau ausgeführt und die Ölkohlevermutung stand ebenfalls im Raum. Aber nun ists eh Zeit, mal Taten folgen zu lassen.

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BeitragVerfasst am: 05.03.2013 14:54:43    Titel:
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DerGlonntaler hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Jedoch habe ich die Ölfalle/den Ölabscheider bereits auf Freigängigkeit geprüft. -Das Teil ist durchlässig in alle Richtungen


rein vom Verständniß her würde ich sagen das ist genau der Fehler

in einer Fingerdicken Leitung sollte sich das Öl bestenfalls an der Wand niederschlagen und dann nach unten zurück laufen, wenn das Ventil aber in alle Richtungen freien Durchgang hat, nimmt der Luftstrom natürlich auch Öl in den Ansaugtrakt mit

wenn das Teil kein Ventil oder sowas drinn hätte, würde ja auch ein stinknormales T Stück reichen, oder nicht?



Du unterliegst hier einem gedanklichen Irrtum. Das Prinzip des Ölabscheiders beruht bei diesen Motoren mitnichten auf dem eines Rückschlagventils. Die Ölfalle/der Ölabscheider MUSS in alle Richtungen durchgängig sein. Das Geheimnis -und damit die Erklärung warum ein einfaches T-Stück eben nicht ausreichend sind- liegt im Inneren.

Durch die Führung des Gasstroms durch den Ölabscheider mit Prallwänden an denen sich der Gasstrom, bzw. die flüssigen Anteile (mitgerissene Öltropfen) niederschlagen, wird die Trennung von Öl und austretenden Verbrennungsgasen erreicht. Das kannst Du dir vereinfacht wie ein Labyrinth vorstellen. Manche Hersteller (z.B. Alfa) nehmen statt der verwinkelten Bauform auch Abscheider, die mit Stahlwolle gefüllt sind. Wichtig ist einfach, dass die flüssigen Anteile sich irgendwo durch die Umlenkung der Strömung niederschlagen können und dann durch den Ablauf zurück in die Ölwanne gelangen können.

Kritisch wird es (dafür ist die 850er/S/V70 I Baureihe von Volvo mit den Fünfzylinder Benzinmotoren bekannt), wenn diese Ölfalle oder auch dieser Ölabscheider durch Ölkohle und Ölschlamm aus Kondensat, Öl und Verbrennungsrückständen verstopft ist. Das hat dann durchaus den Überdruck im Kurbelgehäuse zur Folge mit möglichen Folgen wie leckenden Dichtungen und Simmerringen.

Zum Verständnis hier nochmal.
Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich bislang keinen neuen Ölabscheider gekauft habe.

Im Moment kann ich sowieso nichts neues sagen, da ich noch bis Freitag beruflich in Spanien bin.

Danach forsche ich weiter.

Gruß
Thomas
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