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 Offroader


Mit dabei seit Anfang 2012 Wohnort: Hülsede Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Patrol GR 3.0 Y61 2. Pathfinder R51 190PS |
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Verfasst am: 09.05.2013 01:02:02 Titel: |
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Das sogenannte "Bremsritzel" haben die FS5R30A alle. Im 2,4i war allerdings das FS5W71C verbaut und das hatte wiederum kein solches Rad.
Zum Öl:
Es sollte auf jeden Fall vollsynthetisches Öl sein! 75W90 GL4 ist richtig. Das kann bis Aussentemperaturen von 40°C gefahren werden. Ist bei uns im Hochsommer auf der Autobahn aber schon wieder Grenzwertig. Wenn man mit der Viscosität aber dann richtung 100 oder mehr geht, gibt es im Winter wieder Probleme. Na irgentwas ist ja immer!
Die Temperaturen im Getriebe werden übrigens nicht allein von dem "Bremsritzel" erzeugt. Das macht nur einen geringen Teil aus! Sie entsteht vielmehr durch das Gesamtpaket von Reibung in den Lagern und zwischen den ineinandergreifenden Zahnflanken sowie dem dabei übertragenen Drehmoment. Fast jedes Teil im Getriebe trägt seinen Teil dazu bei. Nur wurde nicht genügend getan die Wärme für unsere deutsche Fahrweise ausreichend abzuleiten. Viele Hersteller bauen z.B. extra Kühlrippen unten an ihre Getriebegehäuse. Alleine das senkt die Öltemperaturen schon drastisch. Nur extra für Deutschland ein extra Gehäuse fertigen ist einfach zu teuer. Kosten und Nutzen für den Hersteller rechnen sich einfach nicht. Dazu werden hier zu wenig Autos von z.B. Nissan verkauft. Hätten die Amis das Problem, gäbe es andere Gehäuse oder Ölkühler oder überhaupt andere Konstruktionen. Die USA sind nach wie vor der größte Markt. Nur die dürfen nicht so schnell fahren.  | _________________ Stimme aus dem Jenseits |
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 Abenteurer

Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: zu Hause ... Eisenberg/Thür. Status: Urlaub
| Fahrzeuge 1. Nissan MD21 |
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Verfasst am: 09.05.2013 09:43:54 Titel: |
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| OZPatrol hat folgendes geschrieben: | Das sogenannte "Bremsritzel" haben die FS5R30A alle. Im 2,4i war allerdings das FS5W71C verbaut und das hatte wiederum kein solches Rad.
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Doch ... das FS5W71C hat sehrwohl dieses "Bremssritzel" welches original einfach Zahnscheibe heißt.
Diese Zahnscheibe bzw. deren Vorspannung und somit der Reibwiderstand zum Zahnrad läßt sich auch einstellen.
@ all ...
die Probleme mit der Getriebetemperatur haben ...
Sind Eure Getriebegehäuse von außen noch zu erkennen, oder sind die Teile in zig Kilogramm getrockneten Schlamm eingehüllt? | _________________ Ich komme lieber etwas später ... als zu früh.
Ja, das Leben ist hart ... aber gemein! |
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 Offroader


Mit dabei seit Anfang 2012 Wohnort: Hülsede Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Patrol GR 3.0 Y61 2. Pathfinder R51 190PS |
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Verfasst am: 09.05.2013 11:07:26 Titel: |
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Stimmt! Sollten die eigentlich alle haben. Das letzte Getriebe das ich gemacht habe hatte keins. Ich denke das hat mal einer weggelassen. Braucht im Grunde ja auch keiner. Danke für den Hinweis! Manchmal sollte man doch erst genau nachschauen bevor man vorschnell etwas schreibt. Laut Explosionszeichnung slollten die alle eins haben. Es nennt sich nach Nissan Handbuch aber nicht Zahnscheibe sondern Zusatzrad.
Schöne Werkbank übrigens!
Vor allem die Schmierstoffe im Hintergrund. Alles da, sogar Olivenöl!?  | _________________ Stimme aus dem Jenseits |
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 Abenteurer

Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: zu Hause ... Eisenberg/Thür. Status: Urlaub
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Verfasst am: 09.05.2013 11:42:27 Titel: |
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Ja ... gelle. Du weißt doch: Wer gut schmiert, der gut fährt!
Aber genau in dem Punkt mit der Zahnscheibe, oder wie Du sagst Zusatzrad, bin ich nicht Deiner Meinung.
Denn gerade beim Diesel schlagen die Zahnflanken im Standgas / Leerlaufdrehzahl doch schon sehr stark gegeneinander, und verschleißen so naturgemäß doch wesentlich schneller bzw. bilden Abrieb (bis zu Ausbrüchen) welcher dann wiederum alle anderen Teile, vor allem die Lager schneller kaputt macht.
Für mich gehört deshalb diese Zahnscheibe/Zusatzrad (natürlich komplett mit der Federscheibe) bei einer Überholung auch erneuert. | _________________ Ich komme lieber etwas später ... als zu früh.
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 Offroader


Mit dabei seit Anfang 2012 Wohnort: Hülsede Status: Verschollen
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Verfasst am: 09.05.2013 12:24:36 Titel: |
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| Die Zahnscheiben sind nur dazu da das Losräderrasseln in den ersten 100 bis 150tkm weitestgehend zu eliminieren. Verschleiß ruft das keinen hervor da ja keine Last darauf ist. Das Öl hat so leichtes Spiel. Die Ausbrüche usw. sind auf Überlastung zurückzuführen. Quasi wenn das Öl es nicht mehr schafft. | _________________ Stimme aus dem Jenseits |
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 Offroader

Mit dabei seit Mitte 2011 Wohnort: im Süden NRWs
...und hat diesen Thread vor 4721 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. Terrano II 2,7 TDi 2. und noch ein paar andere Fahrzeuge und Motorräder |
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Verfasst am: 09.05.2013 15:26:49 Titel: |
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Hi Tom,
bzgl. der Getriebeöle habe ich folgende Erfahrungen gemacht und einen Thread hier gestartet (http://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?t=53320&highlight=).
Guck Dir das alles an, außerdem der Link, den ich jetzt dazu schicke, würde ich an Deiner Stelle speichern. Der ist sehr hilflreich: http://www.total.co.at/lub/content/NT000EE9C6.pdf
Außerdem die Öle von Liqui Moli, die ich auch benutzt habe, waren wirklich gut.
Gruß, C. | _________________ Die Enduro auf den Hänger drauf, an den Terri dran und los ... |
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 Offroader

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Verfasst am: 09.05.2013 15:29:07 Titel: |
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 Abenteurer

Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: zu Hause ... Eisenberg/Thür. Status: Urlaub
| Fahrzeuge 1. Nissan MD21 |
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Verfasst am: 10.05.2013 14:08:06 Titel: |
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| OZPatrol hat folgendes geschrieben: | | Die Zahnscheiben sind nur dazu da das Losräderrasseln in den ersten 100 bis 150tkm weitestgehend zu eliminieren. Verschleiß ruft das keinen hervor da ja keine Last darauf ist. Das Öl hat so leichtes Spiel. Die Ausbrüche usw. sind auf Überlastung zurückzuführen. Quasi wenn das Öl es nicht mehr schafft. |
Die Losräder sitzen (wie man oben auf dem 1. Bild sehen kann) auf der (geteilten) Hauptwelle, und haben mit der Vorgelegewelle und der Zahnscheibe in dem Sinne erstmal nichts zu tun.
Die Zahnscheibe verhindert sozusagen primär nur das gegeneinanderschlagen des 1. Vorgelegewellen-Zahnrades (welches fest mit der Vorgelegewelle verbunden ist) und des 1.Zahnrades der (geteilten) Hauptwelle bei einem im Standgas (etwas unrund) laufendem Motors.
Im Übrigen erhalten Zahnräder bzw. deren Flanken schneller Ausbrüche durch (unbelastetes) Gegeneinanderschlagen des im Standgas laufenden Motors, als durch gleichmäßige Belastung in einer Drehrichtung z.B. beim Fahren.
Wenn in einem Getriebe aber nicht das "passende" Öl gefahren wird, dann kann natürlich auch der Schmierfilm auf den Flanken reißen, und somit sich die Flanken trocken gegeneinander reiben. Das führt aber wie gesagt weniger zu Ausbrüchen, als vielmehr zu erhöhtem Abrieb und zur "Aufarbeitung" der gehärteten Öberfläche der Zahnflanken.
Und wieso soll die Zahnscheibe/Zusatzrad das Getriebeklappern Deiner Meinung nach "nur die ersten 100 bis 150tkm" verhindern?  | _________________ Ich komme lieber etwas später ... als zu früh.
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 Offroader


Mit dabei seit Anfang 2012 Wohnort: Hülsede Status: Verschollen
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Verfasst am: 10.05.2013 16:46:03 Titel: |
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Der Begriff nennt sich Losräderrasseln. Warum ausgerechnet Losräderrasseln? Ganz einfach weil es hauptsächlich die Losräder und Synchronringe sind die das Rasseln verursachen. Die Antriebswelle treibt die Vorgelegewelle an, auf der alle "Räder" fest sind. Ich weiß, je nach Getriebetyp nicht alle. Aber von dort aus werden die Losräder angetrieben. Nun ist es schwer zu erklären das ein Getriebe im Leerlauf mit geschlossener Kupplung lautstark rasselt. Zumindest für jemanden er einen Neuwagen kaufen möchte. Daher versucht man mit allerhand Einfallsreichtum wie zum Beispiel der Zahnscheibe die Drehschwingungen, die die eigentliche Ursache dafür sind vom Getriebe zu entkoppeln. Auch das Zweimassenschwungrad ist nichts anderes. Nur ein Versuch die Drehschwingungen vom Getriebe fernzuhalten. Viele Hersteller rüsten aufgrund von Problemen mit den Zweimassenschwungrädern sogar wieder zurück auf herkömmliche Schwungräder. Ergebnis ist das Losräderrasseln, dafür keine Probleme mehr mit Kupplung oder Schwungrad.
Früher ging man halt einen anderen Weg. Daher die Zahnscheiben. Diese halten jedoch nicht ewig. Mit den Jahren bzw. Kilometern nutzen sich die schmalen Bleche ab und die eigentlich engere Zahnlücke dieser Räder wird so groß wie die des Zahnrades auf dem sie sitzen. Damit ist die Funktion dahin und die Geräusche wieder da. Wer mal nen FS5R30A mit 250tkm auf der Uhr im Leerlauf im R20 gehört und mit einem mit weitaus weniger auf der Uhr verglichen hat meint dem alten fällt das Getriebe raus. Ist aber nicht der Fall. Alles top und das Getriebe läuft und läuft...
Wen interessieren bei der Laufleistung noch die Geräusche? Hauptsache ist doch er läuft!  | _________________ Stimme aus dem Jenseits |
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 Offroader


Mit dabei seit Mitte 2012 Wohnort: Nordbaden Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Nissan Terran R20 3,0 2. Bertone Freeclimber 2,7i 3. Honda XR650R |
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Verfasst am: 10.05.2013 21:49:13 Titel: Ich schliesse mich an... |
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Hallole zusammen nochmal!
Ich schliesse mich der Argumentation von OZPatrol was die Thematik und Sinnhaftigkeit der Zusatzscheibe angeht an und freue mich, hierbei nun die richtigen Begriffe für die Komponenten und das zugehörige Phänomen "Losräderrasseln" gelernt zu haben!
Many thanks, friends!
greetings Tom! | _________________ ....crossover SUCKS! |
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 Abenteurer

Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: zu Hause ... Eisenberg/Thür. Status: Urlaub
| Fahrzeuge 1. Nissan MD21 |
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Verfasst am: 12.05.2013 09:41:21 Titel: |
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Ich glaube, wir drehen uns hier im Kreis ...  | _________________ Ich komme lieber etwas später ... als zu früh.
Ja, das Leben ist hart ... aber gemein! |
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 Offroader


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Verfasst am: 13.05.2013 03:56:30 Titel: |
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Wieso???  | _________________ Stimme aus dem Jenseits |
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 Offroader

Mit dabei seit Mitte 2011 Wohnort: im Süden NRWs
...und hat diesen Thread vor 4721 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. Terrano II 2,7 TDi 2. und noch ein paar andere Fahrzeuge und Motorräder |
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Verfasst am: 29.07.2013 00:02:49 Titel: |
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Hallo Leute,
erst vielen Dank an alle, die hier mir mit Ratschlägen geholfen haben. Bis zum vergangenen Donnerstag wusste wirklich niemand so genau, was für eine Flüssigkeit das ist, die sich unterm Auto zwischen der Getriebeglocke und dem Motor angesammelt hatte. Es hatte sich ölig angefühlt, aber keiner wusste genau was das ist, weil nirgendwo Öl fehlte. Zwei Meisterwerkstätten tippten auf Getriebeöl usw. und so fort.
Nun Dank Martin (OZ Patrol) weiß ich, dass es an den porösen Dieselrücklaufschläuchen oben am Zylinderkopf liegt und das ist Diesel, das in sehr geringer Menge tropft und auf dem Weg von oben nach ganz unten seinen Geruch verliert. Also ein hundertprozentiger Treffer.
Hiermit die besten Grüße an ihn und und nochmal vielen Dank!
Gruß, C. | _________________ Die Enduro auf den Hänger drauf, an den Terri dran und los ... |
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