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 Abenteurer


Mit dabei seit Ende 2012 Status: Offline
| Fahrzeuge 1. vorübergehend ohne 4x4... |
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Verfasst am: 05.04.2015 19:29:49 Titel: |
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| BJ Axel hat folgendes geschrieben: | Hmm, wir haben hier doch einen, der goldene Häufen schei.... - ähem - setzen kann.
Wo der nur bleibt? Dann wären alle Fragen sofort und restlos geklärt.
Axel |
Wen er wohl meint ?
Aber zurück zum Thema, wie wärs mit einem Leistungsdiagramm eine serienmäßigen Patrols mit und ohne Box ?
Unser hier ansässiger Chiptuner hat sowas früher immer mit angeboten, mir langen meine 160 PS.... | |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Ende 2012 Wohnort: CH-Zollikerberg/ZH
...und hat diesen Thread vor 4021 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. 02'erPatrol Y61 3.0  2. 04'erPatrol Y61 3.0  3. 2x Puch 230 GE 1995 4. Puch 230 GE 1993 5. Saurer (Berna) 2DM 4x4 1972 6. Saurer 6DM 4x4 1985 7. Saurer (Berna) 2DM 4x4 1971 |
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Verfasst am: 05.04.2015 19:43:47 Titel: |
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Eigentlich kann ich mich über meinen Motor nicht wirklich beklagen, der läuft wirklich gut aber hin und wieder kommt so die Frage auf ob ich so etwas nicht mal probieren sollte. Die Motorinnenbeschichtung habe ich ja auch probiert, naja ich kämpfe noch mit mir ob ich wirklich etwas merke oder nicht
Generell bin ich auch der Meinung das wenn Motortuning, dann nicht nur an der Software sondern im Komplettpaket aber mich reizt halt immer wieder es doch zu tun.
Allerdings höre ich hier von einigen Töne, die ich mal ganz anders gelesen hatte. So von wegen Steinbauer das Nonplusultra, der Motor ist nicht ausgereizt und ein Motor für alle Klimazonen und ähnliches, tja man sammelt halt so seine Erfahrungen  | _________________ https://www.facebook.com/pages/Gränzelos/141235906042665
Du kannst nicht erwarten das sich etwas ändert, wenn du immer dasselbe machst! |
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Verfasst am: 05.04.2015 20:09:32 Titel: |
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naja, kaputt bekommt man jeden Motor, ist halt immer die Frage warum und wie schnell
Big M sagt er kennt 4 Patrols die angeblich wegen der Steinbauer hops gegangen sind
die Frage ist was war die wirkliche Ursache, waren es so Kandidaten die erst mit 100 000 km die Box eingebaut haben, wundert es mich nicht
des weiteren kommts aufn Einsatz an, wie das Fahrzeug behandelt wurde usw
meine Autos kennen kein Kaltstart, weil bevor ich losfahre läuft die Standheizung
ich mache auch nie den Motor sofort aus wenn ich stehen bleibe, der Turbo braucht ein paar sec bis er runter kommt
so ne Start/Stop Automatik ist eigentlich auch Gift fürn Motor, trotzdem haben das viele Neuwagen
bei jeder Ampel gibts nen Wärmestau im Kühlwasser, Schmierung vom Lader ist weg, das kann nicht gut sein
genauso wie ich grundsätzlich alle 10 000 km nen Ölwechsel mach, auch wenn die Hersteller sagen mit dem Longlife Öl kann man 40 000 km fahren, ne danke, ich fahr doch keine 30 000 km mit Altöl
aber jeder darf mit seinem Auto natürlich machen was er will, nur braucht man dann nicht jammern wenn er in Rauch aufgeht
ich würde mir jedenfalls jederzeit wieder ne Steinbauer einbauen, oder eine andere die mit echten Einspritzdaten arbeitet, aber niemals so ne CR eine für alle Autos Beschissbox, egal ob die 150 oder 650 kostet | |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 06.04.2015 08:14:58 Titel: |
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Bei mir fängt Tuning an der Mechanik an.
Kurbelwelle wuchten. Man glaubt gar nicht, wie viel Unwucht serienmäßig in so einer Welle steckt.
Pleuel und Kolben wiegen und auf ein gleiches Gewicht einstellen. Das sind im ungünstigen Fall schnell mal 10Gramm Unterschied!
Die Unwucht addiert sich im Quadrat zur Drehzahl!
Unwucht kostet Leistung und erhöht den Verschleiß.
Danach wird der Kopf komplett bearbeitet und alles mit neuen Lagern Dichtungen zusammengebaut.
Was dabei alles ersetzt werden muss, entscheidet die Messuhr und der Motorenbauen.
Kolben und Ringe sind fast immer dabei.
Erst dann mache ich mir Gedanken über eine Abstimmung.
Geht natürlich bei einem Vorkammerdiesel am einfachsten. | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Club der Ehemaligen
Status: Immer da - Ehrlich Du bist daheim :-)
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Verfasst am: 06.04.2015 09:18:28 Titel: |
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Dem stimme ich ja auch zu 100% zu.
Aber man könnte auch eine Doktorarbeit darüber schreiben und einen eigenen Motor bauen, aber bis der fertig ist, ist dir der unterm Arsch weggerostet.
Fakt ist doch, es ist klar, dass der Verschleiss durch Tuningboxen oder Chips erhöht wird. Es geht doch im Prinzip darum, eine Abstimmung zu finden, die das Autoleben nicht spürbar verkürzt und den Fahrspass trotzdem erhöht. | |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2010 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. 88er W160 SD33T 2. Defender 130 |
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Verfasst am: 06.04.2015 12:31:05 Titel: |
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die getunten motoren sterben nicht weil sie getunt worden sind sondern weil getunte motoren richtig in den arsch getreten werden. ich kenne zumindest niemanden der alles ruasholen muss was der Geldbeutel hergibt und dann den schongang einlegt.
ob der nun bei 0,0km gemacht wird oder bei 100tsdkm ist schon ein unterschied weil der motor sich ja an die leistung gewöhnt hat und es seine Gefühlswelt komplett durcheinander bringen würde wenn er 10 oder 20 % mehr leisten muss!!! | |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Ende 2012 Wohnort: CH-Zollikerberg/ZH
...und hat diesen Thread vor 4021 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. 02'erPatrol Y61 3.0  2. 04'erPatrol Y61 3.0  3. 2x Puch 230 GE 1995 4. Puch 230 GE 1993 5. Saurer (Berna) 2DM 4x4 1972 6. Saurer 6DM 4x4 1985 7. Saurer (Berna) 2DM 4x4 1971 |
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Verfasst am: 06.04.2015 14:02:48 Titel: |
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den Punkt mit dem „dran gewöhnen” habe ich noch nie verstanden, an was sollen sich den die Legierungen und Metalle gewöhnen?
Die Drehzahlen beiben die Gleichen
Der Hub bleibt der Gleiche
Die Drehung bleibt die Gleiche
Was soll sich jetzt an was gewöhnen?
Das einzige was sich erhöht ist der Verbrennungsdruck und die Temperatur sowie die Belastung des Turbos. Genau die Dinge belasten den Motor und führen zum Schaden wenn diese nicht ausreichend Dimensioniert waren oder werden.
Des Weiteren kommen die dem Serienfahrzeug angepassten Russpartikelfilter an die Belastungsgrenze, wenn vorhanden
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da haben wir aus unseren LKW Motoren einiges an Leistung rausholen lassen.
Da gab oder gibt es einen Boschdienst bei Hof, der hatte früher mal so etwas gemacht.
Aus unseren F2000 MAN hatte er 460 PS, 360 PS, und aus meinem 142er Scania V8 (DS14 390PS) 470 PS raus bekommen.
Allerdings hatte es beim MAN regelmässig die Kopfdichtung zerlegt und bei meinem Scania kam einmal die Kardanwelle während meiner Urlaubsvertretung. Sonst hatte der Scania bei Vollgas im Stand Russflocken aus dem Auspuff geschmissen, die Nachts glühten  | _________________ https://www.facebook.com/pages/Gränzelos/141235906042665
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 Offroader


Mit dabei seit Ende 2012
| Fahrzeuge 1. VW Crafter 2E noch 2x4 |
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Verfasst am: 06.04.2015 15:02:05 Titel: |
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| jensolli hat folgendes geschrieben: | den Punkt mit dem „dran gewöhnen” habe ich noch nie verstanden, an was sollen sich den die Legierungen und Metalle gewöhnen?
Die Drehzahlen beiben die Gleichen
Der Hub bleibt der Gleiche
Die Drehung bleibt die Gleiche
Was soll sich jetzt an was gewöhnen?
Das einzige was sich erhöht ist der Verbrennungsdruck und die Temperatur sowie die Belastung des Turbos. Genau die Dinge belasten den Motor und führen zum Schaden wenn diese nicht ausreichend Dimensioniert waren oder werden.
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Den Metallen ist das potenziell egal, aber die Lager und die Wellen schleifen sich auf einander ein und passen sich an. Das nennt sich zu Anfang gewollter Einlaufverschleiß und ab da an ist das System auf einander angepasst (siehe tribologisches System) .
Durch den erhöhten Verbrennungsdruck hat man auch erhöhte Kräfte auf den Zylinder, erhöhte Kräfte auf die Pleuellager und Grundlager = erhöhter Verschleiß = ungewollte Überschreitung der Grenzbelastung = frühzeitiger Ausfall.
man verändert damit die Abnutzungskurve ins negative (bzw sie wird deutlich steiler abfallend).
Tuning bedeutet immer erhöhter Verschleiß und geringere Standzeiten aller damit zusammenhängenden Bauteile.
Sollte einem bewusst sein und wird von den meisten auch bewusst in kauf genommen. | _________________ GR_uß Matthias |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 06.04.2015 17:38:36 Titel: |
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Kleines Beispiel mit meinem toten 5.7er V8.
Nach einem gerissenen Zylinderkopf neue Köpfe montiert.
Dazu noch eine neue Nockenwelle und Ansaugbrücke.
Er hat das einstellen nicht mal überlebt, dann war das 1. Pleuellager kaputt und nahm die Kurbelwelle gleich mit.
Nur weil er frische Köpfe und ein wenig Tuning bekommen hat.
Das war für die eingelaufenen Lagerschalen zu viel.
Es kann von mir aus jeder machen wie er will.
Ich habe mein Lehrgeld bezahlt! | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Offroader


Mit dabei seit Anfang 2012 Wohnort: Ubstadt-Weiher Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. Navara D40 2. Renault 921/4 |
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Verfasst am: 06.04.2015 18:13:02 Titel: |
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Das ist richtig, sobald was am Kopf was gemacht wird sollte der Rumpfmotor auch überholt werden. Ich bin Gruppe H Bergsport gefahren, und ca 4 mal in der Saison den Motor überholt. Immer Haupt- & Pleullager gewechselt das war das mindeste. Also Eingriff am Kopf immer Rumpf mit sanieren.
Für mich fängt Tuning eh bei Fahrwerk und Bremsen an, was nützen mir viel PS wenn die Kiste nicht stehen bleibt oder unfreiwillig die Strasse verlässt.
Generell ist das Chiptuning nicht schlecht. Was man einbaut ist halt jedem seine Philosophie. Bevor ich sowas mache schaue ich erst mal nach den richtigen Motorwerten, grad beim Diesel Abgastemp.
Öltemp. usw.
Danach Auspuff,EP, Ansaugtrakt, LLK, Turbo,Chip.
Die Peripherie eines Tunings sollte halt vorhanden sein, und so ein gepimpter Motor hat halt viel Verschleiß.
Und noch alle 30 000 km Ölwechsel,den Filter mit Benzin auswaschen und 5l Öl für 6,99 € im Supermarkt kaufen, des geht halt ned. | _________________ Wenn ich kein Fleisch mehr esse ,ess ich Vegetarier. |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2010 Status: Verschollen
| Fahrzeuge 1. 88er W160 SD33T 2. Defender 130 |
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Verfasst am: 06.04.2015 18:40:41 Titel: |
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| Team-Wildsau hat folgendes geschrieben: | Kleines Beispiel mit meinem toten 5.7er V8.
Nach einem gerissenen Zylinderkopf neue Köpfe montiert.
Dazu noch eine neue Nockenwelle und Ansaugbrücke.
Er hat das einstellen nicht mal überlebt, dann war das 1. Pleuellager kaputt und nahm die Kurbelwelle gleich mit.
Nur weil er frische Köpfe und ein wenig Tuning bekommen hat.
Das war für die eingelaufenen Lagerschalen zu viel.
Es kann von mir aus jeder machen wie er will.
Ich habe mein Lehrgeld bezahlt! |
ohne neuen kopf hätten kw und lager mit sicherheit noch ein ganz langes leben vor sich gehabt. | |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 06.04.2015 21:00:54 Titel: |
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Du wehrst erstaunt, wie Lagerschalen schon nach 100tkm aussehen.
Das ist auch der Hauptgrund, wieso mir eine elektrische Ölpumpe wichtiger ist, als eine Standheizung.
Die Pumpe verringert den Lagerverschleiß drastisch!
Eine Standheizung sorgt nur dafür, das ich den Motor früher belasten kann. | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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