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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
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BeitragVerfasst am: 25.02.2025 17:25:47    Titel:
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Wat machste denn genau? Winke Winke

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Big Blue "The Mighty" Patrol
Y61, 3,0l Automatik, 285/75 R 16, OME + 5 cm, 30 mm Spurverbreiterungen, Unterfahrschutz von Lenkung bis VTG, CB-Funk, Rockslider, Snorkel, Seilwinde, "mit ohne" hintere Stoßstangenecken, Stabidisconnect manuell, ASFIR winch bumper, Stahlflex Bremsschläuche ...

Sag' nicht "Jeep" dazu! ...und nein, es heißt nicht Pättrol. Wirklich nicht! Die Betonung muss auf die 2. Silbe. Danke!
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micwill
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BeitragVerfasst am: 26.02.2025 11:35:47    Titel:
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Erstmal nur überhaupt wieder den Patrol bewegen, wegen Saisonkennzeichen steht er 4 Monate in der Garage.
Für das Jahr über ist nichts Spektakuläres geplant, eine Reise nach Südtirol um Ostern und im Sommer zwei Wochen in die Karpaten, beides mit Familie.
Safaris aller Art sind derzeit (noch) nicht geplant.
Bei Dir so? Winke Winke

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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
BeitragVerfasst am: 28.02.2025 13:30:25    Titel:
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Ah Saisonkennzeichen ... Smile Bei mir is' immer Saison... Da ich keine Zeit habe, um Routen etc. zu planen, muss ich mich halt immer irgendwo zum Hinterherfahren einbuchen. Im April mit Overcross nach Ungarn und im September mit Alper Tours nach Sardinien (oder anders rum? Unsicher ). Für beide Touren dürfte der Patrol mehr (Ungarn) oder weniger (Sardinien) stark übertrieben sein.

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micwill
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BeitragVerfasst am: 12.02.2026 16:25:43    Titel:
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Bevor die Saison gleich wieder losgeht noch ein Nachwort zur vergangenen. Viel nennenswertes ist nicht passiert, über Ostern eine Tour nach Südtirol und im Sommer in die Karpaten. Da kam es dann auch zu ein paar Komplikationen.

Vor der Karpaten Tour habe ich den Dieselfilter getauscht und die Rücklaufmenge gemessen. Alles im grünen Bereich. Ich habe auch noch einen Spal Lüfter direkt auf den Intercooler montiert. Beim langsamen Fahren in den Bergen wird er manuell zugeschaltet und zieht durch die Hutze Luft direkt auf den Intercooler. Soweit so gut vorbereitet dachte ich.





Wir fuhren dann paar Tage später über Südpolen und über die Tatra rüber in die Slowakei und gleich am ersten Abend im Anstieg zu den Karpaten ging das Problemchen los, die Karre zog nicht richtig und hatte immer wieder kurze Aussetzer unter Last am Berg, vorzugsweise bei mehr als Halbgas. Auf dem Ecutalk konnte ich sehen dass der ICV-Wert immer wieder in den Keller ging. Generell gelten ja Werte unter 30% als problematisch, hier waren es dann teilweise unter 10%, schwankte aber sehr stark. Wir kamen an unser Tagesziel in der Slowakei und übernachteten erstmal. Am nächsten Tag ging es besser allerdings war es auch eher flach bis über Ungarn nach Rumänien rein. Dort fingen dann auch die Probleme wieder an sobald es in die Berge ging. An einer Stelle hielten wir an und die kleine Handpumpe am Dieselfilter war nach unten gesaugt. Wie wenn die Einspritzpumpe ein Vakuum zieht und nicht genug Diesel fördern kann. Ich schob es auf den neuen Filter, da vor dem Wechsel ja alles funktionierte. War ein MAN Filter, an mangelnder Qualität sollte es also auch nicht liegen. Einen Ersatz hatte ich natürlich nicht eingepackt, hatte ja schließlich gerade frisch getauscht. Dumm gelaufen.

Wir fuhren trotzdem ein paar Tracks durch die Wälder was einfach atemberaubend war. Und auch kein Problem solange man knapp über Standgas langsam im Allradmodus schleicht. Probleme gab es immer an Anstiegen auf den Verbindungsstraßen sobald man im fließenden Verkehr war und es steiler wurde. Der ICV fiel dann schonmal auf 5% und ging gegen null und ich hatte immer wieder kleine Aussetzer. Wir hatten es dann nach ein paar Tagen über den südlichen Hauptkamm nach Bukarest geschafft. Dort habe ich eine wirklich großartige Werkstatt gefunden:nissan4x4.ro. Luigi, der Betreiber, hat selbst 4 Patrols auf dem Hof stehen und kennt jede Schraube an den Dingern. Natürlich hatte er auch Filter da, bei Nissan Rumänien hatte ich an mehreren Standorten angerufen, Fehlanzeige. Wir haben den Filter getauscht, eine Probefahrt gemacht und alles sah gut aus, der Patrol zog und der Wert fiel auch bei Vollgas nicht unter 45%. Alles wieder ok, muss der Filter gewesen sein. Dachten wir und fuhren nach 2 Tagen in der Stadt wieder in die Berge...

Da ging das Theater von vorne los. Beim Anstieg auf den Karpatenkamm wie gehabt Werte bis ins Einstellige. Mittlerweile war ich gewohnt mit einem ständigen Blick aufs Ecutalk zu fahren und vom Gas zu gehen wenn der Wert zu sehr fiel. Das ging schon irgendwie, Spaß hat es nicht gemacht. Und schon gar nicht wollte ich damit die etwas abseitigeren Pisten fahren, die wir noch vor hatten. Aber erstmal fuhren wir für paar Tage auf einen Reiterhof, damit die Tochter etwas Auslauf auf dem Pferderücken bekommt. Unterwegs kamen wir an einem KFZ-Laden vorbei und ich kaufte ein paar Meter Kraftstoffleitung und ein paar Schellen.

Auf dem Reiterhof hatte ich dann genug Zeit mir die Sache näher anzusehen. Luigi hatte mich darauf hingewiesen, dass die kleine Vorförderpumpe hinten am Tank nicht normal sei. War mit bis dahin nicht klar. Oder nur so halb klar, lief ja jahrelang ohne Probleme.



Also räumte ich alles Gepäck raus, baute den kleinen Heckausbau aus um von oben an den Tank zu kommen und schaute mir die Sache aus der Nähe an. Die Konstruktion war schon abenteuerlich und wohl gemacht worden, um einen Abzweig für die Standheizung zu bekommen und trotzdem dafür zu sorgen, dass genug Diesel nach vorne gepumpt wird. Hat wohl auch jahrelang so funktioniert, halbwegs jedenfalls. Aber gut war das nicht.



Ich riss den ganzen Schlonz raus, ersetzte ihn durch ein Stück Schlauch und primte die Leitung. Aufregend. Der Patrol sprang sofort an und die Probefahrt ergab, dass plötzlich die ICV-Werte auch unter Last am Berg da waren wo sie eigentlich immer sein sollten, oberhalb von 40, idealerweise über 50%. Die Ursache war also gefunden. Hätte Luigi sicherlich auch gemacht, wenn ich ihm den Wagen dort gelassen hätte. Hatte er mir schließlich zur Wahl gestellt, wollte ich aber nicht. Aber er hatte mich auf die richtige Spur gebracht.

Alles weitere war dann kein Problem mehr. Auch die Handpumpe am Filter ist seitdem immer beinhart, vorher konnte ich nach einer Nacht Standzeit einen oder zwei Hübe geben, bis wieder richtig Druck anlag. Beim Starten hat es eine halbe Umdrehung länger gedauert, bis er ansprang. Jetzt ist auch nach Monaten in der Garage über Winter kein Druckverlust auf der Kraftstoffleitung. So soll das sein. Und so war es wohl jahrelang nicht. Die Dieselpumpe kann wohl auf Dauer Schaden nehmen, wenn sie immer etwas Luft mitzieht, da der Diesel gleichzeitig kühlt und schmiert. Ich hoffe mal dass meine keinen Schaden genommen hat. Bisher sieht es gut aus.

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Matthias
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BeitragVerfasst am: 12.02.2026 16:57:59    Titel:
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Spannende Geschichte, und gut, dass du es lösen konntest. Winke Winke

Was bedeutet denn ICV?
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micwill
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BeitragVerfasst am: 12.02.2026 17:12:56    Titel:
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Injection Control Value, misst den Prozentsatz von Diesel im Rücklauf im Verhältnis zur eingespritzten Menge. Sollte im Idealfall bei 50 -70% liegen. sobald es unter 30% geht ist irgendwas faul. In den Aussie Foren findet man viel dazu. Hatte da interessante Urlaubslektüre.

Fand das insgesamt noch ein weiteres starkes Argument ein Ecutalk einzubauen. Im laufenden Betrieb das Steuergerät auslesen kann ich solchen Situationen wirklich weiterhelfen. Auch das Fahren mit eigentlich schon problematischen Werten geht damit gut.

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BeitragVerfasst am: 12.02.2026 18:09:24    Titel:
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Danke für den Bericht Winke Winke Was man sich für'n Murks einkaufen kann Hau mich, ich bin der Frühling

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BeitragVerfasst am: 13.02.2026 20:49:15    Titel:
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Ja, sieht schon nach Murks aus auf dem Bild. Andererseits, einen Abzweig für eine Webasto kommt wohl immer an einer Stelle recht weit hinten in die Vorlaufleitung, allerdings an einem tiefer liegemden Punkt normalerweise. Ist aus meiner Sicht jetzt ein prinzipielles Problem, denn das Leitungssystem sollte aus genannten Gründen absolut dicht sein. Hat wohl schon einigen Leute die Einspritzpumpe geschrottet, wenn das nicht der Fall war. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass meine keinen gravierenden Schaden genommen hat. Bei der Messung der Rücklaufmenge konnte ich keine Luftbläschen feststellen. Insofern hoffe ich dass ich glimpflich davon gekommen bin.

Das ganze hat mir noch ein paar andere Dinge klar gemacht. Wusste zb nicht, dass der Treibstoff in dem Ausmaß die ganze Zeit vom Tank zur ESP und wieder zurück zirkuliert und dabei Temperaturen bis zu 60°oder sogar mehr erreicht. Was ja auch dafür spricht besonders im Sommer den Tank nicht zu weit leer zu fahren, da sonst die Kühlung der ESP nicht ausreichend sein kann. Fuel temp kannt man übrigens auch auf dem Ecutalk ablesen.

Auf was mich Luigi ebenfalls hingewiesen hat, ist, dass mein Tank nicht original sondern aftermarket ist. Irgendwas aus Alu und so wie es aussieht auch größer als die 95 l. Genaue Kapazität müsste ich bei Gelegenheit mal messen.

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BeitragVerfasst am: 13.02.2026 21:47:31    Titel:
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micwill hat folgendes geschrieben:
Injection Control Value, misst den Prozentsatz von Diesel im Rücklauf im Verhältnis zur eingespritzten Menge. Sollte im Idealfall bei 50 -70% liegen. sobald es unter 30% geht ist irgendwas faul. In den Aussie Foren findet man viel dazu. Hatte da interessante Urlaubslektüre.


Danke. Dacht nicht, dass der ZD30 doch schon sooo viel moderner ist als der RD28t. Das erleichtert die Diagnose natürlich durchaus.
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BeitragVerfasst am: 14.02.2026 09:26:25    Titel:
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Mit dem Lüfter auf dem Ladeluftkühler tust du dem Motor keinen Gefallen.
Ich hatte schon vor 15 Jahren diverse voll und Teillastmessung mit Temperaturfühler vor und nach Ladeluftkühler durchgeführt.
Der einzige Zustand wo man eine leichte verbesserung in der Ladelufttemperatur erreicht, ist bei Geschwindigkeiten unter 10kmh mit Vollast!
Dafür bremst der Lüfter in allen anderen lebenslagen die Durchströmung und senkt den Wirkungsgrad.
Das war aber alles mit dem originalen Lüfter unter dem Kühler.
Ein Lüfter auf dem Kühler brems deutlich mehr den Luftstrom!
Das habe ich bei Wasserkühler oft gehört, das die Kühlwasserprobleme mit Überhitzung aufgehört haben, als die nachträglich vor den Kühler plazierten Lüfter entfernt wurden.
Laut ARE Australien, ist das beste Upgrade eine höhere Hutze und eine saubere Anbindung an den LLK.
Ich nehme nicht an, das du die Ladelufttemperaturen in Abhängigkeit der Außentemperatur vor und nach dem Umbau gemessen hast und das Ding einfach nur draufgebaut hast.

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BeitragVerfasst am: 14.02.2026 10:57:38    Titel:
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Servus,

wie hat der Lüfter überhaupt zwischen Ladeluftkühler und Motorhaube platz? Ist etwa ein Bodylift verbaut?
Da würde ich anstatt Lüfter lieber den Kühler auf Abstand setzten, sodaß er mit der Dichtung der Hutze wieder ordentlich abschließt.

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Grüße von Werner, dem Fahrer der:
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