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bueti
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BeitragVerfasst am: 21.11.2006 21:13:50    Titel:
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SpeedyB hat folgendes geschrieben:
Wenn man über Mitschuld von Medien spricht in diesem Zusammenhang, fällt mir komischerweise immer das Fernsehen ein..... Da sterben dutzendweise Leute auf dem Bildschirm, die viel echter aussehen als im Ballerspiel.. Vertrau mir

Trotzdem ist die wichtigste Frage: Wo kommen die Waffen her?

Leider in solchen Fällen oft aus der Familie oder dem direkten Umfeld, in Erfurt wars ein 19jähriger Sportschütze, in Bad Reichenhall ein Jägersohn.
Der Zugriff auf Waffen ist nach wie vor in beiden Bereichen extrem leicht, die Aufbewahrung wird so gut wie gar nicht kontrolliert, Munitionsverbrauch unzureichend dokumentiert usw. usw. Hau mich, ich bin der Frühling


zwischen fernseher und pc spiele gibt es ein grundlegender unterschied:
tv ist reiner konsum, beim pc jedoch entscheidet man aktiv ob der "gegner" lebt oder nicht.

die waffen kommen aus dem bösen internet: http://www.welt.de/data/2006/11/21/1119249.html

hat ja schon fast seltenheitswert:
Rohrkrepierer gegen Ballerspiele
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,449843,00.html

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BeitragVerfasst am: 22.11.2006 17:32:24    Titel:
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Es brauche keine Amokläufer, um zu wissen, wie schlimm Ballerspiele sich auswirken könnten: „Die Spieler werden gewalttätiger, trainieren sich Gewalthandlungen an.“ Dass das Töten nur virtuell geschehe, deshalb mit der Realität nichts gemein habe, sei Unsinn: „Natürlich weiß der Spieler, dass er am Computer sitzt. Aber das wissen wir auch, wenn wir im Kino einen Film anschauen – und trotzdem beschleunigt sich der Herzschlag, wir werden in den Film ‚hineingezogen’. Und warum gewöhnt die US-Armee Soldaten mit Hilfe von Computerspielen die Tötungshemmung ab, wenn das nicht funktionieren würde? Dann würde die Army das nicht machen.“

Ballerspiele mit hohen Steuern belegen

Auch mit dem Mythos, Computerspiele trainieren die Aufmerksamkeit, räumt der Inhaber des Psychiatrie-Lehrstuhls der Ulmer Universität auf: „Wer noch keine Aufmerksamkeitsstörung hat, kann sie sich mit Ballerspielen antrainieren.“ Denn das Problem der Menschen mit Aufmerksamkeitsstörung sei ja gerade, dass sie ihre Aufmerksamkeit überall haben. Die Action der Ballerspiele mit ihren zahlreichen visuellen Reizen erzeuge also keinen positiven Effekt. „Die übelsten Ballerspiele sollte man verbieten“, schlägt der Ulmer Professor vor, „Die anderen mit hohen Steuern belegen, sie damit teuer machen.“

In den Ohren von Olaf Wolters klingen solche Vorschläge gar nicht gut. Der Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware vertritt Computerspiele-Hersteller wie Electronic Arts, Nintendo, Sony, Eidos und Microsoft. „Ich beobachte die aktuelle Verbotsdiskussion mit Sorge“, sagt der Game-Lobbyist. Es sei bedenklich, dass sich nach der Tat in Emsdetten die öffentliche Aufmerksamkeit wieder einseitig auf Computerspiele richte und andere Probleme in den Hintergrund gerieten.

„Da gibt es sehr komplexe Zusammenhänge. Computerspiele spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Sebastian B. ist ja auch nicht völlig überraschend zur Tat geschritten, hat sie im Internet angekündigt. Ein solches Unglück wie in Emsdetten auf Computerspiele zu reduzieren ist diesem schrecklichen Ereignis auch nicht angemessen.“

Strenge Regelungen in Deutschland

Deutschland habe bereits das engmaschigste Jugendschutzsystem weltweit: „Jedes Computer- und Videospiel wird der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK vorgelegt, und die arbeitet sehr effektiv. Der Staat schaut überall drauf, die von vielen Politikern geforderte staatliche Kontrolle haben wir schon. Zudem sind Gewalt verherrlichende Spiele nach dem Strafgesetzbuch heute bereits verboten.“ Weitere Verbote hätten zudem negative Wirkung auf den deutschen Computerspielemarkt: „Deutschland ist schon abgeschlagen. In China, Kanada, Frankreich, Großbritannien werden Arbeitsplätze in dieser Boombranche geschaffen, in Deutschland tendenziell abgebaut.“ Die meisten Umsätze kommen laut Wolters allerdings auch nicht aus dem Über-18-Bereich: „Wir gehen davon aus, dass die rund fünf Prozent aller Spiele ohne Jugendfreigabe einen Anteil von 10 bis 15 Prozent am Gesamtumsatz erreichen.“

„Ich kann die Forderungen nicht ganz verstehen. Wir haben ein Verbot von Killerspielen ja schon, nach Paragraf 131 Strafgesetzbuch“, sagt auch Klaus Spieler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit, dem USK-Trägerverein, Die Kritik wegen zu lascher Kontrollen der Computerspiele und die Forderungen nach Auflösung der USK, die in Deutschland für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen verantwortlich ist, hält Spieler für ein „großes Missverständnis“: „Die meisten Politiker haben nicht begriffen, dass die USK und damit der Prüfvorgang in der Hand des Staates liegt. Jedes Bundesland benennt mindestens zwei Beisitzer für das Gremium, in dem die Entscheidungen über die Alterskennzeichnungen für Computerspiele gefällt werden.“

Jugendliche dürfen nicht an alle Games herankommen

Statt neue Verbote zu fordern, sollten zum Beispiel die Ordnungsämter stärker im Handel Präsenz zeigen, damit die Jugendschutzvorschriften dort auch eingehalten werden und Minderjährige keine Erwachsenenspiele kaufen können. Und die Justiz solle darüber nachdenken, wie die vorhandenen Instrumente genutzt werden. „Warum werden Spiele, die nicht für Minderjährige empfohlen sind, Jugendlichen unter 18 Jahren zugänglich gemacht?“, fragt Klaus Spieler, „Computerspiele sind das Medium des Kinderzimmers. Und wer die Kinderzimmer kontrollieren will, braucht die Eltern.“

Eltern sieht auch Thomas Feibel vom Berliner Büro für Kindermedien in der Pflicht: „Ich bin überhaupt nicht für staatliche Verbote, weil die nichts bringen. Sie sorgen eher für einen noch größeren Boom solcher Spiele. Zudem treffen sie nur diejenigen, die diese Spiele kaufen. Die meisten aber brennen sie sich bei Freunden und Bekannten, holen sie aus dem Internet. Staatliche Verbote würden also lediglich die Brennraten in ungeahnte Höhen treiben“, sagt der Autor des Buches „Killerspiele im Kinderzimmer“.

„Natürlich gehören brutale Spiele nicht in Kinderhände, aber da helfen nur Verbote durch die Eltern. Wenn ich nicht möchte, dass mein elfjähriger Sohn ,Ego-Shooter´ spielt, verbiete ich ihm das. Ich muss ihm aber eine Alternative bieten, mich mit seinen Interessen befassen“, so Feibel.

Soziologe kritisiert Stoibers Verbotsforderung

Trotzdem will Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber nach dem Schul-Amoklauf in Emsdetten im Bundesrat endlich ein Verbot von Computer-Killerspielen durchsetzen. Solche Reaktionen hält der Soziologe Waldemar Vogelgesang von der Universität Trier für verständlich, aber zu kurz gegriffen: „Wir erleben ein weiteres Mal, was bei solchen Amoktaten immer wieder zu beobachten ist. Man versucht, eine schnelle Erklärung für die Dramatik und das Unverständliche einer solchen Tat zu finden.

Da liegen die negativen Wirkungen von Gewaltspielen nah“, sagt der Jugend- und Medienforscher. Die meisten Spieler wissen, dass ihr Spiel nichts mit der Realität zu tun hat, so Vogelgesang. „Nicht die Computerspiele waren für Sebastian B. Tatmotiv. Das Motiv liegt in seiner Ausgrenzungskarriere. Er war ein Außenseiter, er hat sich Anerkennung durch eine Art Waffenverliebtheit und durch bestimmte Computerspiele verschafft, in denen er ein Parallelleben geführt hat. Es heißt, dass er von Lehrern und Mitschülern als verschroben wahrgenommen wurde“, erklärt der Soziologe.

Versteckte Hilferufe oder auch der Appell im Internet im Vorfeld der Tat seien nicht bemerkt oder ernst genommen worden. „Spiele können wie Filmfiguren Drehbuchcharakter haben, als Verstärker wirken und eine Richtung geben, aber sie motivieren die Tat nicht. Die Gewalttat würde auch ohne die Spiele stattfinden. Ein Verbot von Computerspielen bringt nichts. Zudem müsste man dann auch alle anderen gewalthaltigen Medien verbieten wie Literatur oder Filme.“

Quelle:http://www.focus.de/digital/pc/hirnforscher_nid_39699.html
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bueti
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BeitragVerfasst am: 22.11.2006 21:15:24    Titel:
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naja, wie immer dasselbe bla. für jede studie gegen computerspiele gibts eine gegenstudie.

verbieten und strafsteuer (was man in .de so alles mit steuern belegen kann!) bringt etwa genuso viel wie ein furz im dunkeln...
sind die spiele teuer werden sie einfach runter geladen, sind die spiele verboten werden sie genau so gespielt. vorallem von den leuten dennen man sie verhalten will -> den potentiellen amokläufern.
die werden auch immer an waffen ran kommen., es ist einfach eine illusion wenn man denk mit verboten solche geschehnis verhindern zu können.
reine profilierungssucht beknackter politiker

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BeitragVerfasst am: 22.11.2006 21:28:18    Titel:
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die ganzen amokläufer haben nachweislich regelmässig mineralwasser getrunken, man sollte mineralwasser deswegen verbieten...!!!
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Henning
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BeitragVerfasst am: 22.11.2006 22:30:52    Titel:
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nicolas-eric hat folgendes geschrieben:
die ganzen amokläufer haben nachweislich regelmässig mineralwasser getrunken, man sollte mineralwasser deswegen verbieten...!!!


Dihydrogen Monoxide müßte auch aus anderen Gründen verboten werden Ja

es kann übermäßiges Schwitzen und Erbrechen verursachen
es ist ein Hauptbestandteil des sauren Regens
in gasförmigem Zustand kann es schwere Verbrennungen verursachen
Einatmen kann zum Tode führen
es ist verantwortlich für Erosion
es reduziert die Bremsleistung von Fahrzeugen
es wurde in Tumoren von Patienten mit Krebs im Endstadium gefunden
es senkt den Alkoholgehalt von Getränken


rotfl rotfl rotfl rotfl rotfl

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Henning
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BeitragVerfasst am: 22.11.2006 22:38:57    Titel:
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Henning hat folgendes geschrieben:
Dihydrogen Monoxide


rotfl rotfl rotfl rotfl

Natriumchlorid - Um Gottes Willen. Gefährliches Natrium in Verbindung mit giftigstem Chlor. Es gibt Geschichten, dass jemand bei Merck mal die Polizei informiert hat, weil ein unbekannter Besteller 100g von dieser Masse bestellt hat Hau mich, ich bin der Frühling

Ich könnte jetzt eine Portion 3,7-Dihydro-1,3,7-trimethylpurin-2,6-dion, 1,3,7-Trimethylxanthin vertragen Hau mich, ich bin der Frühling

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