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 Abenteurer


Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
| Fahrzeuge 1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX |
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Verfasst am: 07.07.2011 06:27:46 Titel: |
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Es gibt da halt deutliche Sicherheitsunterschiede!
Was passiert schon wenn ein Turbo die Reparatur nicht überlebt? Im schlimmsten Fall hast du einen Motorschaden.
Bei einem Lenkgetriebe?
Massenunfall oder ein überfahrenes Kind. Vielleicht auch nur dein eigenes Leben?
Alle mir bekannten Leute die sich super mit der Technik auskennen raten mir davon ab. Und mehr als den unteren Simmering werde ich wohl nie wechseln.
An meinem hab ich das Lenkgetriebe nach knapp 200tkm rausgeschmissen. Ohne einen nennenswerten Defekt. Etwas Lenkspiel. Das wars.
Mein Meister sein Firmenwagen hat vor 2 Tagen auf der Autobahn gemeint es muss einfach in die Leitplanke ziehen. Er konnte einen Unfall gerade noch vermeiden.
Nach 230tkm hat das Lenkgetriebe einen Macken!
Es muss nur jedem bekannt sein, das wenn jemand in Deutschland an sein Lenkgetriebe rummschraubt und deshalb einen Unfall verursacht, das er richtige Probleme hat.
Für Afrika finde ich das persönlich voll ok. | _________________ Owner of the "Bastelbudenfred" |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Ende 2006 Wohnort: Gummersbach Status: Offline
...und hat diesen Thread vor 5452 Tagen gestartet!
| Fahrzeuge 1. Volvo XC60 2. Y60 kurz in D, Y61-TB45E in Südafrika |
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Verfasst am: 07.07.2011 07:26:37 Titel: |
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Falls das Ding mal wirklich irgendwann verbaut werden sollte, werde ich natürlich damit auf irgendeinem großen Parkplatz ein paar Extremübungen machen.
Ich denke, von der Theorie her ist es gut bearbeitet worden, es gibt keinen Grund, warum die Lenkung blockieren sollte, vor allem, weil ich ja festgestellt habe, warum die Lenkung blockieren könnte (ja ja, Theorie und Praxis klaffen oft auseinander)
Wenn es undicht wäre oder doch noch zu viel Spiel hätte, habe ich halt Pech gehabt, kein Sicherheitsrisiko.
Es ist halt seltsam, dass die Zerlegung eines sehr ähnlichen Teils im Jeep-Handbuch sauber beschrieben ist und Nissan an der Stelle sagt: "Lenkschraube kauftst Du nun neu für 800 Euro".
Im Netz habe ich eine Überholung für ein Mercedes-Lenkgetriebe gefunden, wo ausdrücklich darauf hingewiesen wird, die Schneckenbahnen der Kugeln zu kontrollieren.
http://www.fritz-wallner.de/technik/lenkgetriebe/index.html
Ich sehe momentan kein Risiko in der Sache, weil ja weder Lenkschnecke noch Kugelgröße geändert wurden (was ja bei Toleranzen im Bereich von 100stel Millimeter nicht wirklich gut messbar ist), auch gab es hier im Forum keinen Aufschrei des Entsetzens, weil ich etwas falsch gemacht habe. Ist ja eigentlich alles gut dokumentiert.
Oder will es jemand hier im Forum mal testweise einbauen ?  | _________________ Die Welt ist zu groß, um sie immer nur auf einer Straße zu erkunden. |
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 Abenteurer


Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: Walsrode Status: Offline
| Fahrzeuge 1. Patrol K260 SD33T 2. Suzuki Hayabusa 3. Mercedes CLK 320 4. BMW E46 5. Triumph Tiger T400 |
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Verfasst am: 09.07.2011 00:55:58 Titel: |
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Naja, der Aufschrei des Entsetzens kam wohl eher deshalb nicht, weil das so wohl noch niemand hier gemacht hat
Und ja, ich finde es kurios, dass Jeep und Mercedes das erlauben und nur Nissan nicht, ich denke mir, wenn man genau die Werte einhält und das Teil auch richtig zusammensetzt ist das okay.
Fahren in D würde ich damit allerdings nur ungern oder besser gar ned, da sitzt mir zuviel im Nacken dabei ausserdem gibts gute gebrauchte Lenkgetriebe zu relativ kleinem Preis.
@Team-Wildsau, die Sicherheitsbedenken und Risiken sind mir bewusst, auch dass das in diesem Bereich nicht mit einem Turbo verglichen werden kann, mir ging es nur darum, dass Nissan auch beim Turbo das Zerlegen explizit verbietet. | |
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